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Zweisimmen 2021, Woche 1

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7 Tage fliegbar. An allen 7 Tagen waren alle 3 Piloten (Strom, Quad, Web) jeweils in der Luft. Die zwei Flugzeuge (HB-3076 und HB-3439) haben 15 Starts absolviert und total 51h in der Luft verbracht. An vier Tagen ging’s ins Wallis und an einem Tag war ich sogar im Tessin unterwegs. Höhen bis zu 3500m im Berner Oberland und 3950m (MIL ON) im Wallis waren möglich. Dies die Zahlen zu Beginn.

Nach einer verregneten und Unwetter heimgesuchten Woche haben sich Tram, Strom, Quad und ich mit der neuen LS4neo und dem DuoDiscus am 17.7.2021 ins alljährige Lager Zweisimmen aufgemacht. Es zeichnete sich ein stabiles Hoch ab, so dass wir guten Mutes für die nächsten Tage waren. Wie gut es aber kommen sollte, ahnten wir in diesen Tagen noch nicht. Wir trafen ein durchnässte Zweisimmen an. Die Lagerteilnehmer des Vorblockes waren bereits am Mittwoch abgereist. Die Wiesen waren noch stark gesättigt. Das hohe Wasser der Simme drückte durch den Damm ins Grundwasser, so dass die Unterstände noch einige Zentimeter mit Wasser gefüllt waren. Obwohl die Feuerwehr die Unterstände auspumpte, war in den ersten Tage noch nicht mit einem Hineinstellen der Flugzeuge zu rechnen. Somit blieb unser Duo über Nacht jeweils noch im Anhänger.

Trotz des aufbauenden Hochs und des trockenen Wetters, führte die hohe Feuchtigkeit in den Böden am Samstag und Sonntag dazu, dass die Wolken noch tief hingen und nur bedingt Thermik entstehen konnte. Somit konnten wir diese beiden Tage aber optimal für ein paar ungezwungene Angewöhnungsflüge nutzen. Besonders Quad, der schon ein paar Jahre nicht mehr in Zweisimmen geflogen ist, machte erneute Einweisungsflüge. Strom und ich konnten uns am Sonntag sogar gut 2.5h in der Luft halten.

Ab Montag stellte sich dann gutes Segelflugwetter ein. Obwohl die Alptherm Prognosen für das Berner Oberland jeweils nur „schwach“ oder „mässig“ waren und die Thermik erst ab ca. 11 Uhr auswertbar war, hat sich das Berner Oberland wie schon viele Jahre zuvor von seiner schönen Seite mit hohen Basen bis teilweise 3500m und starken Schläuchen gezeigt. Somit konnte man die abwechslungsreiche und schöne Landschaft des Berner Oberlandes mit den grünen Hängen, vielen Dörfern und Seen, schroffen Felsen und weissen Gletschern optimal erkunden. Ich sprang an vier Tagen ins Wallis rüber und konnte meinen Horizont mit einem weiteren Sprung ins Tessin optimal erweitern. Auch konnte ich Strom und Quad das Wallis zeigen, so dass sie dann auch in den Folgetagen eigene Gehversuche im Wallis machen konnten. Somit war für alle etwas dabei um neue Erfahrungen zu machen und bestehende Erfahrungen zu festigen. Und schlussendlich kam damit das Genussfliegen auch nicht zu kurz. Das stabile Hoch blieb bis und mit Freitag, so dass wir jeden Tag aufs neue die guten Bedingungen geniessen und für uns persönlich optimal ausnutzen konnten.

Neben dem vielen Fliegen durfte auch das Gesellige und Kulinarische nicht zu kurz kommen. So hat uns Tram durch die guten Restaurants der Gegend geführt. Mit einem neuen asiatischen Restaurant in Zweisimmen haben wir sogar etwas Neuland betreten. Und der gesellige Grillabend am Donnerstag mit dem traditionellen obwaldner Cheli, sowie die selbstgemachte Paella von Oli Bachmann am Freitagabend haben zu einer ersten tollen Lagerwoche beigetragen.

Die zwei SGOWler im Kreis

Kleiner Ausflug ins Wallis

Mit der ersten Lagerwoche ging für mich dieses Jahr das Lager Zweisimmen auch schon zu Ende. Am Samstag reiste ich wieder talwärts – die ersten Regenschauen schon wieder im Rücken. Aber was will man mehr, als an allen sieben möglichen Tagen zu fliegen, fünf Tage davon mit gutem Segelflugwetter verwöhnt zu werden? Das gesellige und kameradschaftliche Nebenbei runden die Woche ab. Quad, Strom und Tram bleiben für eine zweite Woche in Zweisimmen. Elix wird sich ab Sonntag zu ihnen gesellen. Ich wünsche Ihnen eine schöne zweite Segelflugwoche mit tollen und erfahrungsreichen Flügen (oder Ausflügen). Ich freue mich schon auf das kommende Jahr in Zweisimmen.

Manuel Bitzi, Web, 25.7.2021

Gleitzahl 1:15

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Wenn die Thermik nicht so will, dann halt mal mit dem Motorflieger und Schlepppilot Gregi die Berge auskundschaften, die wir Segelflieger (Balsa ausgeschlossen) nur sehr selten nahe zu Gesicht bekommen.
Und gleichzeitig Ideen Sammeln für die nächste Skitourensaison 🙂

Unten schöne Wolkenformationen und oben beste Sichtverhältnisse!

Merci Gregi!

Wenn der Balsa mit dem Twin …

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… ins Wallis fliegt, dann ist das schon ein historischer Flug in der SGOW.
Leider war das OLC-File korrupt, darum wird es nur angezeigt, wenn man direkt auf die Flüge von Markus Schwarz klickt.

https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=8437267

Anbei noch eine kleine Animation vom gelungenen Flug.
https://ayvri.com/scene/d9kdwyyej2/ckpwzjbxo00013a6j76xsoyt2

Einmal mehr zeigt es sich, wieviel der Pilot ausmacht! Herzliche Gratulation Balsa!

Tolles letztes Aprilwochenende

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Am Freitagnachmittag, dem 23. April, herrschte bei uns starker Dunst. Ich begleitete Jens auf seinem ersten Flug mit der ASH 30Mi. Ab Stockhorn wurde der Dunst weniger und die Blauthermik stärker. Nach gut drei Stunden waren wir am Matterhorn.

Auch der Samstag und Sonntag waren gute Thermiktage und liessen Flüge ins Wallis und ins Tessin zu.

Hier ein paar Eindrücke:

8./9. August: Ein tolles Wochenende

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Am Samstag waren wegen des Segelfluglagers nur 3 Flieger in Kägiswil, eine LS-6 und zwei LS-4. Das Alpenflugwetter meldete bei uns „schwach“. So waren nur Balsa, Beni und Zoom am Briefing. Balsa und Zoom wollten Richtung Wallis, Beni möglichst lange am Glaubenberg fliegen. Schon bald gab es erste Fetzen am Glaubenberg. LS-6 Pilot Balsa startete als erster um 10.51, die anderen zwei folgten sogleich. Es ging schon recht gut und so machten sich Balsa und ich auf den Weg ins Wallis. Vom Niederhorn aus flogen wir über den Niesen ins Berner Oberland. Jnfos Anweisung: Nie kreisen, immer der Krete entlang, konnte ich zwar nicht ganz befolgen.

Balsa flog voraus, ich in der 3220 hinterher. Als ich beim Sanetschpass den Funkknopf drückte, um Balsa aufzurufen, schaltete mein LX 7007 ab. Obwohl ich es sofort wieder einschaltete, wurde der Flug nicht akzeptiert. Schade. Wir flogen das Wallis runter mit Wendepunkt Chamonix. Balsa flog dann das Wallis hoch ins Bündnerland bis hinter den Splügenpass und über den Grimsel zurück. 546km. Ich flog über Verbier, den Lac des Dix und den Col d’Hérens zum Matterhorn. Beim Matterhorn kam ich auf rund 3900m. Danach flog ich zum Dom und kreiste mit der LS-4 auf 4150m mit den deutschen Superorchideen. Ein cooles Gefühl. Danach flog ich südseitig hoch zum Piz Rotondo und über den Grimsel zurück. Eigentlich wollte ich noch in Obwalden fliegen, aber die Basis war so tief, dass die Wolken teilweise auflagen. Dann bin ich halt abgesoffen. Beni flog über drei Stunden am Glaubenberg, eine beachtliche Leistung bei diesen Bedingungen.

Chamonix
Blick zurück ins Wallis
Das Matterhorn ruft
da muss ich drüber……
Vor Dom und Täschhorn gings auf Tageshöchsthöhe 4150m
Nach der Basis beim Dom war dieser Anblick enttäuschend

Sonntag, 9.8.: Heute wären wieder alle Flieger in Kägiswil, aber am Briefing waren neben der Flugschule nur Schalk und ich da. Die Prognose war wieder nicht wirklich gut, aber das „schwach“ vom Vortag war doch recht ansprechend. Wir nahmen selbstverständlich die zwei LS-6. Da die Basis am Vortag schnell absank, wollte ich früh starten. Ich hob um 10.35 ab. Schalk folgte sofort. Wir flogen zusammen Richtung Niederhorn, aber es lief nicht mehr so gut wie am Samstag. Da ich am Niederhorn auf 2500m kam, flog ich zum Stockhorn. Dort kam ich problemlos hoch. Schalk wollte noch Höhe machen, entschied sich dann aber, zurück zum Hasliberg zu fliegen und von dort Richtung Grimsel. Leider schaffte er es nicht ganz bis zum Pass und flog danach in Obwalden. Am Stockhorn kam ich auf 2600m. Alles ist blau, das habe ich so noch nie erlebt. Also schön den Hotspots entlang. An der Felswand Boltigen kam ich wieder auf 2600m. Ich flog über den Rawilpass ins Wallis. Auch dort alles blau. Eigentlich wollte ich wieder zum Mont Blanc, aber plötzlich war ich westlich von Sion auf 2150m. Nachdem ich mich in den Runsen hochgearbeitet hatte, wollte ich Richtung Obergoms fliegen. Das Unterwallis war blau, dafür hatte das Obergoms Wolken, sehr hohe Wolken. Am Aletschgletscher war ich auf 3300m, in Münster auf 3500 und so querte ich zum Pizzo Rotondo. Zwischen Gotthard und Lukmanier hatte es eine Wolkenstrasse, so flog ich teilweise über 200kmh. Dies half mir jedoch nicht, da ich in der Blauthermik und beim Ausgraben in Sion zuviel Zeit verloren hatte. Ich flog zurück zum Pizzo Rotondo und aus 3700m über das Reusstal an die Eggbergen und zurück. 409km.

Flört flog mit Philipp im Duo ins Berner Oberland und mit Andreas zum Niederhorn.

Fazit: Man darf sich nicht von einer schwachen Prognose abhalten lassen.

Niesen oder Stockhorn?
blau, blau, blau
Blaues Unterwallis
Viele Gleitschirme am Finsteraarhorn
Wie lange noch?
Gas geben
Wo ist der Segelflieger?

Zweisimmen 2. Teil

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1. Tag Samstag: Start

Mit dem Duo bin ich beim Überführungsflug leicht übers Zeil hinaus geschossen und statt in Zweisimmen in Sion gelandet. Trotzdem war es ein gelungender Auftaktflug für Zweisimmen Teil 2. Auch sonst war die SGOW recht aktiv. (Siehe Animation mit dem „Flug des Jahres“ von Milan)

Fliegen in alle Richtungen.


Fürs Lager hat alles wunderbar geklappt: Strom flog mit der LS6 am Nachmittag den Lagerrayon ab, Terra schaffte es trotz Stau rechtzeitig ans Briefing und auch Vroni, Tram und Michi mit Juna kamen wohlbehalten in Zweisimmen an.
Und ja, auch „meinen Katzen“ waren bei bester Gesundheit.
Traditionsgemäss assen wir abends im Hotel Diana, St. Stephan.

2. Tag Sonntag: Warten und Wandern

Leider kamen Terra und Strom wegen Rückenwind mit dem Duo nicht in die Luft und für die Umrüstung auf die LS6 war im Verlaufe des Nachmittags doch zuwenig Motivation vorhanden.
Vroni und ich machten derweil eine eBike-Tour. Via Rüwlispass und Horetube haben wir den Rinderberg umrundet.
Abends hat uns Tram ins Stöckli, St. Stephan geführt.

3. Tag Montag: Ausdauer

Auch heute war nicht unbedingt Terra’s Tag. In der mageren Blauthermik hat sie ihre LS-6-Flüge bald einmal abgebrochen und sich auf bessere Verhältnisse vertröstet.
Strom und ich zeigten da mehr Ausdauer. Frech sind wir mit dem Duo gleich als erste gestartet und fanden uns nach einer Stunde wieder im Abreisraum. Aber da gab es Aufwind und wir haben das Rad wieder eingefahren. Nach weiteren gut drei (!) Stunden fanden wir südlich der Spillgerten im 4. Anlauf endlich ein Schlauch auf 3000m und konnten dann die restlichen 3 Stunden geniessen.
Vroni macht derweil auch 1000 Höhenmeter zu Fuss hinauf zum Flueseeli und wieder hinunter.

Endlich Aussicht aus 3000m Höhe geniessen.

4. Tag Dienstag: Kein Glück

Auch im 3. Anlauf war Terra das Glück nicht hold, sodass auch der erste Flug im Duo mit Strom nur kurz war. Zu gerne hätten Vroni und ich den beiden von der Iffigen-Alp aus zugewunken. Vielen Dank an Tram für die Übernahme der Flugdienstleitung.
Wegen Gewittern endete der Flugtag vorzeitig, die Paella von Oli wurde auch Mittwoch verschoben und das Restaurant Bühlberg in der Lenk wurde stattdessen mit einem Besuch beehrt.

Was sind das für Maskierte?

5. Tag Mittwoch: Ruhetag

Fliegerisch Ruhetag und Wanderungen auf verschiedenen Routen ab Leiterli. Abends geniessen wir alle das Paella-Essen von Oli Bachmann.

Bravo Oli
Unsere Truppe, Juna genau hinter Terra.

6. Tag Donnerstag: Einfliegen

Heute geht es wieder in die Luft. Das Wetter wird jeden Tag besser. Terra und ich gehen diesmal mit dem Duo etwas später in die Luft mit dem Ziel irgend wann den Plaine-Morte-Gletscher von oben zu sehen. Nach gut 5h kreuz und quer bis zum Tour d’Aï ist es dann soweit und wir gleiten von Gletscher glücklich zum Stochhorn ab. Strom macht derweil ebenfalls einen Lokalflug um Vanille-Noir – Albristhorn – Stockhorn.
Abends essen wir in der Chemistube ob St. Stephan und schmieder erwartungsvoll Pläne für Freitag.

7. Tag Freitag: Hammertag.

Ein Hammertag ist angesagt und das haben sie auch in Kägiswil gemerkt. Wir sind am morgen kribbelig, weil nur 2 Schleppflugzeuge zur Verfügung stehen und zusätzlich die „Zweisimmer“ uns ihre Flugzeuge einfach vor die Nase stellen. Glücklicherweise kommen wir doch noch einigermassen rechtzeitig weg: Ich um 11 Uhr mit der LS6 und Strom mit Terra im Duo gleich nach dem Mittagspause. So tummelt sich nachmittags die ganze SGOW-Flotte im Alpenraum. (Siehe Animation mit dem tollen „Dreieck“ von Flört: Courmayeur, Piz Bernina, Kägiswil)

Wunderbare Flüge vom Mont Blanc bis zum Piz Bernina.


So macht Segelfliegen richtig Spass und es wurden einige persönliche Segelflugziele erreicht und gefeiert. Unter anderem flogen Strom und Terra im Duo ins Wallis und ich umrundete in der LS6 den Mont Blanc.

Daumen hoch nach dem Wallisflug.

NEU: OGN Live Logbook der SGOW Flotte

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Ich habe eine neue Funktion in die SGOW Homepage eingebaut. Neu werden die Flugbewegungen der SGOW Flotte anhand des OGN getrackt und in einem Logbook live als Start/Landeliste geführt. Dieses Logbook findest du im Internen Bereich oder direkt unter http://www.sgow.ch/intern/ognlogbook/.

Über die Auswahl kann man die Zeitdauer der Anzeige und allenfalls einen spezifischen Flieger anzeigen lassen. Wenn ein Flieger in der Luft ist, wird direkt ein Link zum Tracker angezeigt, so dass man den aktuellen Standort des Kollegen live verfolgen kann.

Wenn das Flugzeug gelandet und auch der Flug ins OLC hochgeladen ist. Kann das Logbook auch einen Link zum OLC-Eintrag herstellen, so dass man mit einem Klick auf den Link direkt auf den OLC Eintrag springen kann.

Nun wünsche ich euch viel Spann beim Auskundschaften der neuen Funktion und freue mich auf euer Feedback.

https://www.sgow.ch/intern/ognlogbook/

Web

Zweisimmen 1. Teil

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1.-3. Tag (Samstag bis Montag)

Tram und ich machten uns am Samstag nur zu Zweit auf den Weg nach Zweisimmen, weil Jens sich wegen dem Coronafolgen nicht von seiner Firma losreissen konnte. Tram logiert wieder im Diana und ich im Pfarrhaus. Die Pfarrerin ist mit ihrer Familie wie letztes Jahr in den Ferien und ich darf neben den Pflanzen noch einen Wurf von 3 Tage alten Büsis betreuen.

Zuerst waren sie brav im Keller, aber Mutter Kira hat sich in meiner Abwesenheit in den Windelkasten in der Stube gezügelt.

Wir geniessen Gastrecht bei den Segelfluggruppen Säntis und Basel-Fricktal und treffen viele alte Bekannte.

Gestern nachmittag konnte ich noch einen stündigen Lokalflug machen, aber ansonsten ist Erholung und Rennvelofahren angesagt.

4. und 5. Tag (Dienstag/Mittwoch)

Immerhin zwei Tage zum Fliegen. Am Dienstag auf dem Rückweg vom Hahnenmoos zwar abgesoffen und heute unmittelbar vom Klinkpunkt Hundsrügg ebenso. Was soll’s? Der Nachmittagsflug war dafür umso schöner. Fliegen mit Adlern und Bartgeiern, sowie die schöne Aussicht vom Stockhorn aus 2500m begeistern immer wieder.

PS: Gemäss Alptherm hätte man gar nicht ausräumen dürfen. Glücklicherweise teilte Lagerleiter Fabian aber meinen Optimismus und so gingen wir zwei alleine „an der Start“ und wurden belohnt.

6. und 7. Tag (Donnerstag/Freitag)

Zwei Ruhetage vor dem Wochenende für mich mit etwas „Ferienoffice“. Am Donnerstag waren wieder Lokalflüge möglich und am Freitag war Flugpause. Am morgen sehr interessante Theorieblöcke über SAR und die Landemöglichkeiten nach dem Start in Zweisimmen mit Animiationen.

8. Tag (Samstag)

Zwei Bilder sagen mehr als tausend Worte. Flugspass im Berner Oberland bei tiefer Basis.

Auf dem Heimweg nach Zweisimmen vor der Gummfluh links.

9. Tag (Sonntag)

Der Wunsch war der Vater des Gedankens (Es hat schon genügend Thermik im Wallis) als ich mich über den Santesch-Pass kurz entschlossen ins Wallis wagte. Aber bei der Crêta Baisse war tote Hose und erst bei Bella Lui oberhalb Montana fand sich etwas Thermik. Angekommen auf 2000m schaffte ich es in 2 Anläufen nach 1h wieder auf 2500m. Was nun? Vorwagen Richtung Raron (Eingang Lötschental, wo ich wohl mit rund 1800m angekommen wäre), oder zurück zur Crêta Baisse, wo es Wölki hatte? Ich flog zur Crêta Baisse, wo ich auch über der untersten Krete ankam. Aber leider war da nichts. Zu Dritt segelten wir langsam den Hang runter und ich entschloss bald einmal zur Landung in Sion.
Nach gut einer Stunde war ich wieder in der Luft und anschliessend flog ich noch einen Speedtask via Stockhorn, Roches de Naye, Hahnenmoss mit flotten 87km/h Schnitt. Spass pur. Zu gerne hätte ich den einen oder anderen Schlauch in Wallis versetzt.
Vier Zweisimmer wagten sich ins Wallis. Zweimal Landung in Sion, einmal in Raron und nur Harald schaffte es via Lötschental zurück.
Mein Wagnis wurde für einmal nicht belohnt, aber ein lehrreicher Tag (siehe Animation im Ayvri) war es allemal. Vielleicht wäre die beste Option gewesen es mit dem Oberwallis und dann via Grimsel, Hasliberg es wenigstens nach Kägiswil oder Thun zu schaffen.

Abends wieder glücklich zurück in Zweisimmen.

10. Tag: Montag

Einfach Ruhetag. Ein wenig Hilfe beim Flugbetrieb, Seele baumeln lassen, Mittagsschlaf und kleine Velotour zu den Iffigfällen.

11.-13. Tag: Dienstag-Donnerstag

Es ist wieder Flugwetter! Dienstag und Mittwoch waren „nur“ Lokalflüge möglich, aber die Basis stieg leicht und die Steigwerte auch. So konnte ich an meiner Technik und am Beurteilungsvermögen arbeiten.
Am Donnerstag war erstmals das Wallis für den Nachmittag leicht besser prognostiziert. So gab es um ca. 14 Uhr kein Halten mehr am Rawil und ich flog ins Blaue Richtung Grimsel. Keine Cumuli weit und breit, aber satte Schläuche und eine hohe Basis um 3’500m. Beim Retourweg ein Abstecher zum Matterhorn und dann den Cumuli entlang Richtung Courmayeur. Aber 20km vorher wendete ich nach Hause: Die fortgeschritte Zeit (17.15) und eine Cirrenabdeckung veranlassten mich dazu. Dafür blieb ich schön hoch und konnte den Sonnenhängen entlang via Fully und Niederhorn abgleiten.
Tja und abends jeden Tag grillieren auf dem Flugplatz.

14. Tag: Freitag

Nach drei Flugtagen ein willkommener Ruhetag und Zeit zum retablieren und Statistik zu machen.
11 Flüge an 8 Tagen mit 37h 18min Flugzeit. 2x lokal abgesoffen und einmal in Sion. 3 Flüge um 250km und ein wunderbarer Wallis-Rundflug am zweitletzten Tag mit 426km. Und das Wichtigste: Viel geflogen, tolle Stimmung im Lager und keine Schäden oder Unfälle.

https://ayvri.com/scene/d9kdwyyej2/ckcf7zppv00013b6a7rxic6kg
Gruppenphoto im Corona-Abstand.

Mit einem gemeinsamen Essen im Diana endet das Lager heute Abend.
Und ich freue mich auf Zweisimmen 2. Teil mit der SGOW.

Danke für die Gastfreundschaft der Fricktaler und vielen Dank an Tram für seine logistische Unterstützung und viele Flugdienstleiterstunden.

Dreimal Matterhorn

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Nachdem wir die letzten Wochen bei starker Bise herumgekratzt hatten, herrschte am Pfingstmontag und -dienstag wirklich gutes Segelflugwetter. Dies obwohl das Alpenflugwetter nur „schwach“ prognostizierte. Am Pfingstmontag flogen Milan und Zoom zum Matterhorn, am Dienstag folgte Reuti und Zoom machte mit Roby Hess einen Passagierflug zum Plaine Morte Gletscher.

Hier ein paar Eindrücke von Milan, Reuti und Zoom:

Hoch über dem Gemmipass
Auch der Adler steigt gut!
Die LS-4 schnell unterwegs.
Es ist einiges los heute.
Reuti im Anflug
Milan im Anflug
Ds Hooore!
Zoom im Anflug
Leider ist der Gipfel in der Wolke…
Zoom und Roby Hess beim Plaine Morte Gletscher. Für die Fotosession wurden die Hygienemasken kurz abgezogen.

Wir haben eine Schlepppilotin!

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Heute hat Nuria Meier unter Aufsicht von Res Gfeller von der SGN ihre Schleppeinweisung abgeschlossen. Sie hat sich schon als Schlepppilotin für den 1.1. eingetragen.

Wir gratulieren Nuria, heissen sie in der SGOW willkommen und danken Res Gfeller.

 

„Gregi: Einmal in die Welle bitte!“ A true story.

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Am Sonntag sehe ich, dass sich Gregi für den Dienstag und Mittwoch als Schlepppiloten eingetragen hat. So ein Luxus. Ich muss nicht mal einen Schleppi suchen. Am Dienstag hat es mir zu viel Föhn. 19 Meter Sinken und 15 Meter Steigen pro Sekunde  kenne ich vom Novemberföhnflug. Das lieber nicht. Am Mittwoch soll der Föhn auf 5 hPa zusammenfallen. Vielleicht klappt es, andernfalls gibt es einen schönen Gleitflug. Copilot ist Baro, mit dem ich im August einen coolen Schwarzwaldflug machte.

Der Start verläuft sehr ruhig und die DB steigt sehr gut. Über der Frutt ein erstes leichtes Schütteln. Das wird wohl nichts heute. Vor dem Bonistock sehe ich, wie Gregi mit Aufkreuzen anfängt. OK, Wind. Wir fliegen Richtung Rotsandnollen und das Vario schnellt auf 4.5 m/sec. Das sollte reichen. Ich klinke, drehe sofort ein und beginne mit Hangachten. Es ist völlig ruhig, die Strömung komplett laminar. So ruhig, wie es sonst auf 5000mM ist. Wir steigen auf 3800m, ich nehme mit ZH Delta Kontakt auf. „Request to climb into airspace Charlie up to 5000m for six zero minutes.“ Er muss sich mit der Luftwaffe absprechen. ………. Nein, der Luftraum wird gebraucht. Schade. Ich bleibe auf der Frequenz. Nach 30 Minuten: „Tree eight tree niner, are you still on this frequency?“ – „Affirm“.  „I can offer you to climb up to 5000m for two two minutes.“ Stoppuhr einschalten und suchen. Genau in diesem Moment beginnen sich überall Wolken zu bilden. Wir müssen ausweichen und es steigt nicht mehr gut. „Tree four tree niner, please descend to flight Level 130 in the next two minutes.“ In einer halben Stunde könne ich es nochmals versuchen. Leider wird daraus nichts. Also über Walenstöcke, Brisen, Stanserhorn zurück an den Glaubenberg.

So einen ruhigen Föhnflug habe ich noch nie erlebt. Leider ist es unter der Woche sehr schwierig geworden, Freigaben zu erhalten. Der Flug war trotzdem toll. Ein grosses Dankeschön an Gregi.

Wenn Du das nächste Mal auf dem Platz bist, sag einfach: Gregi, in die Welle bitte!

 

Sechs SGOW-Kameraden getauft!

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Unter dem Motto „50 Jahre Mondlandung“ fand am Samstag, 16.11.2019 eine unvergessliche Taufe auf dem Flugplatz statt. Das Tauf-OK scheute keine Mühen und Kosten für eine würdige „Arena“. 
In einem fordernden Einstufungstest mussten die Piloten zuerst bei Tageslicht ihre Fähigkeiten als potentielle Astronauten unter Beweis stellen. Es bestanden alle Kandidaten dank ihrem unerschrockenen, tollen Einsatz.

Bei Dunkelheit und Kälte wurden die Täuflinge, nachdem sie selber die notwendige Höhe auf Harassen erklommen hatten, mit einem Seilzug ins kühle Nass befördert und auf folgende Namen getauft.

  • Kadi (Christoph Brun)
  • Chaschtä (Toni Fäh)
  • Ziit (Jens Fischer)
  • Elix (Tobias Meier)
  • Teer (Benjamin Wallimann)
  • Pet (Philipp Zeller)

Anschliessend wurde die Taufgemeinschaft mit Raclette, Wein, Café und Kuchen im warmen Baulokal verköstigt. Dank dem tollen Raclette-Ofen und dem Geschick von Strom, Claudia und Schürf musste niemand lange Hunger haben.

Dem Tauf-OK und all ihren Helferinnen und Helfern gebührt ein riesiges Dankeschön für den tollen Abend. Es gäbe noch einiges zu berichten, aber das bleibt dem Live-Publikum vorbehalten. Es besteht aber Hoffnung auf einen tollen Film von Rolli an der GV 2020 am 14. März 2020.

 

Verfolge die SGOW live auf dem Flugplatz Live Webcam