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Sechs SGOW-Kameraden getauft!

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Unter dem Motto „50 Jahre Mondlandung“ fand am Samstag, 16.11.2019 eine unvergessliche Taufe auf dem Flugplatz statt. Das Tauf-OK scheute keine Mühen und Kosten für eine würdige „Arena“. 
In einem fordernden Einstufungstest mussten die Piloten zuerst bei Tageslicht ihre Fähigkeiten als potentielle Astronauten unter Beweis stellen. Es bestanden alle Kandidaten dank ihrem unerschrockenen, tollen Einsatz.

Bei Dunkelheit und Kälte wurden die Täuflinge, nachdem sie selber die notwendige Höhe auf Harassen erklommen hatten, mit einem Seilzug ins kühle Nass befördert und auf folgende Namen getauft.

  • Kadi (Christoph Brun)
  • Chaschtä (Toni Fäh)
  • Ziit (Jens Fischer)
  • Elix (Tobias Meier)
  • Teer (Benjamin Wallimann)
  • Pet (Philipp Zeller)

Anschliessend wurde die Taufgemeinschaft mit Raclette, Wein, Café und Kuchen im warmen Baulokal verköstigt. Dank dem tollen Raclette-Ofen und dem Geschick von Strom, Claudia und Schürf musste niemand lange Hunger haben.

Dem Tauf-OK und all ihren Helferinnen und Helfern gebührt ein riesiges Dankeschön für den tollen Abend. Es gäbe noch einiges zu berichten, aber das bleibt dem Live-Publikum vorbehalten. Es besteht aber Hoffnung auf einen tollen Film von Rolli an der GV 2020 am 14. März 2020.

 

Ein Dank an Zoom und die ganze SGOW

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von Dölf Niederberger

Danke Zoom

Es ist mittlerweile schon zur Tradition geworden, dass Zoom als wohl der aktivste «unter der Woche-Segelflieger» seine «unter der Woche-Schlepppiloten» plus der eine und andere Ueberraschungsgast zu einem Nachtessen bei sich zu Hause empfängt. Wer Guido kennt, weiss, mit welcher Hingabe und Fantasie er jeweils seine Gäste zu verwöhnen vermag.

Dass ich an diesem Abend persönlich zur Ueberraschung wurde, war mir noch gar nicht bewusst. Wie gewohnt mit einem feinen Glas Weissen, ein paar träfen Sprüchen und vielem Lachen zur Begrüssung, wurde da grad der Grundstein für einen gemütlichen Abend gelegt.

Dabei entdeckte ich plötzlich beim Esstisch auffallend farbige Tischsets, wo ich doch bei genauerem Hinschauen, mich und mein ältestes Grosskind vor meinem allerletzten Flug mit der HB-ODH in eigener Verantwortung, entdeckte. Natürlich geschossen vom Meister Guido persönlich und das erst noch ohne Handy-Stick.

Noch während wir, Reuti, Flört, Thomas Geissdörfer, Gregi Jossen und ich über die originellen Telleruntersätze staunten, griff Guido schon zu seiner extra für den Abend gestalteten Menuekarte und erklärte uns natürlich mit entsprechenden Nebenbemerkungen, was er für uns schon vorbereitet und mit seinem verschwinden in die Küche noch fertig stellen werde.

So durften wir allesamt in der Form eines 5-Gänge Menues ein wunderbar angerichtetes und sehr feines Chateaubriand nach Müllers Art, mit allem Drum und Dran geniessen. Auf die fragenden Gedanken – wie kann Mann nur so fein kochen – liess Guido doch durchblicken, dass er und Pia für die Beschaffung einiger Spezialitäten doch mehrere europäische Länder und Lieferanten besuchen musste !

Lieber Guido

Du hast mich mit deinem sehr gelungenen, kulinarisch perfekten und lustigen Abend richtig berührt. Ich bin dir für alles von Herzen dankbar und wünsche dir und allen Fliegerkollegen allzeit erfüllende Flüge und immerwährende Happy-Landings.

Ganz liäbi Griäss an Alli
Dölf Niederberger (alt Schlepppilot)

Bergbahnen Hasliberg wegen des Föhnsturms geschlossen

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Am Mittwoch, 23.10.19, war wieder Föhn angesagt. Gregi hatte sich schon am Vorabend als Schlepppilot eingetragen.

Klappt es heute, dass ich mit Thomas Geissdörfer einen Föhnflug machen kann? Als ich die Hasliberg Homepage öffne, sehe ich, dass die Bergbahnen nicht fahren. Wind sollte es genug haben. Der Nebel löst sich auch auf. Wir starten um 13.45.

Der Schlepp verläuft ruhig, aber kurz vor dem Alpentower beginnt Gregi’s EDB zu tanzen. Wir klinken und fliegen über das Bergrestaurant. Sehr schnell kommen wir mit starkem Steigen auf 3100m. Höher schaffe ich es leider nicht. Ich fliege vor zur Gadmenfluh, verliere aber viel Höhe, deshalb zurück zur Tankstelle.

Es ist nicht mein Hasliberg-Tag. Also weiter zu den Walenstöcken. Auch da geht es hoch. Ich fliege vor Richtung Hahnen, verliere bei dieser Schleife jedoch 700m Höhe. Jä nu, dann halt ab zum Brisen. Dort steigen wir mit 5 m/s. Schon bald schauen wir von oben auf den Brisenspitz. Das starke Steigen hält an, aber die Luft wird immer ruhiger. Der Übergang in die Welle erfolgt sehr sanft. Das Vario singt in den höchsten Tönen. Geissi übernimmt und zeigt mir, dass er nicht nur airliner,  sondern auch unseren DUO voll im Griff hat. Leider erhalten wir von ZH Delta keine Freigabe, due to military activity. So geniessen wir die Aussicht aus knapp 4000mM. Beim Abgleiten über dem Glaubenberg treffen wir immer wieder Aufwinde an und über dem Sarneraatal geht er überall hoch. Wir wollen eigentlich landen…..

Die Seitenwind-Landung verläuft gut, das Verräumen auch, es wird jedoch schnell dunkel. Nach dem Hochladen der Rapporte verlasse ich das Baulokal. Der Föhn ist durchgebrochen. Zu Hause schaue ich mir im Liegestuhl im Garten bei 23 Grad die Fotos an.

Ein fantastischer Flug Schwarzwald-Jura

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14. August 2019

Wie aus einem gewöhnlichen Mittwoch ein aussergewöhnliches Flugerlebnis wurde!

An einem Dienstag ruft mich unerwartet „Zoom“ an:“Möchtest du morgen mit mir im Duo mitfliegen? „ Ich musste nicht lange überlegen, „Gerne, da bin ich jederzeit zu haben!“. So wurde dieser Tag für mich zu einem aussergewöhnlichen Flugerlebnis. Als ich noch aktiv flog, traute ich mich kaum allzu weit von unseren Bergen weg ins flache Mittelland. Wohl und entspannt fühlte ich mich als Voralpen- und Alpenpilot normalerweise erst oberhalb 1800m.

An diesem Tag zeigt mir Zoom, dass auch unterhalb dieser „Wohlfühl“- Höhe absolut entspanntes Fliegen möglich ist. Das gilt speziell für mich! Als geniessender Passagier vertraue ich voll den Erfahrungen und den fliegerischen Fähigkeiten des Piloten in Charge!

Die Alpen zeigen sich von Anfang an un-freundlich. Die Wolken hängen weit herunter und eine Besserung scheint nach Studium der Wetterberichte nicht realistisch zu sein. Flört und Schalk befinden sich ebenfalls auf dem Flugplatz und suchen alternative Flugmöglichkeiten. Das kleine Wunderding – Computer genannt – von Flört kann helfen. Die Sammlung an einfach zugänglichen WebCams zeigen ein phantastisches Wolkenband über der Jurakette. Allerdings kann die Querung des Mittellandes zu einer Herausforderung werden.

Kurz nach 12 Uhr, nachdem Flört und Schalk bereits gestartet sind und sich auch halten können, starten wir Richtung Schlierenkrete. Eine ganze Weile turnen wir zwischen 1700 und 1900m bis wir uns aus der Deckung der Berge in Richtung Napfgebiet vorwagen. So fliegen wir ziemlich entspannt! Wir sehen die Rauchsäule des letzten Köhlers vom Napf und versuchen auch die kleinsten Thermikbewegungen für uns zu nutzen.

Unsere Höhenreserve schwindet langsam aber stetig. Wollen wir nicht auf dem Napf wandern, müssen wir unbedingt etwas unternehmen. „Wir fliegen schon mal in flacheres Gebiet… und halten Ausschau nach flachen möglichen Landefeldern!“ Die Bemerkung von Zoom: „Fast alle Felder sind gemäht.“ tönt ausserordentlich beruhigend. OK….der „Krimi“ kann beginnen. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir in der Nähe von Langenthal mit 1302m den Tiefenrekord des Hinfluges.

Zoom nützt mit grosser Ruhe und Geduld jeden „Wolkenhauch“ und wir schaffen es. Die Höhe nimmt zu und nach einer halben Stunde erreichen wir mit einer komfortablen Höhe die Gegend von Olten.

Das prophezeite Wolkenband über der Jurakette ist in greifbarer Nähe. Die Wolkenbilder auch in Richtung Deutschland stimmen optimistisch und Zoom will mir den Flugplatz Hütten, wo er mal unfreiwillig gelandet ist zeigen. Es läuft phantastisch und wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu weit in den Schwarzwald reinfliegen.

Also kehren wir wieder um und fliegen über den Rhein zurück. Rechts sieht man Basel mit dem Roche Tower und die Piste des Flughafens. Bald befinden wir uns über der Aare, welche sich im Sonnenlicht spiegelt.

Der Flug führt uns über den Weissenstein (SO) nach Biel bis zum Chasseral.

Auch wenn es noch so schön ist, müssen wir an das Zurückfliegen denken. Also schlägt Zoom vor, spätestens um 16:15 den Rückweg in Angriff zu nehmen.

Ja, und dann kommt es ganz dick. Wir fliegen zurück Richtung Olten. Die sorgenvollen Blicke Richtung Voralpen lassen nicht so richtig Freude aufkommen. In dieser Richtung sind kaum noch Wolken zu sehen. Zoom steuert Beromünster an, da haben wir die Möglichkeit zu landen und uns allenfalls wieder rausschleppen zu lassen.

Mit 1100m erreichen wir den Flugplatz, aber Zoom probiert alles, um nochmals einen Anschluss zu finden. Es ist bereits 17:15, aber es gelingt und Zoom erreicht wieder eine komfortable Höhe von 1900m. Eine Überhöhung von 800m um diese Zeit ist bemerkenswert.

Etwa um 18 Uhr zeigt sich uns das letzte Bild und wir wissen, dass der Rest kein Thema mehr ist und wir auf einen spannenden, anspruchsvoll en Flug zurückblicken können. Um 18:23 landen wir in Kägiswil.

Herzlichen Dank, Zoom für diesen wunderschönen Flug!

Ivo Laternser (Baro)

Lagerbericht Zweisimmen 2019 (Finale Version)

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Teilnehmer:
Stefanie Hautle (Terra) mit Partner Michi und Tocher Juna
Manuel Bitzi (Web) mit Ehefrau Karin und Sohn Lean
Hans Brunner (Tram)
Daniel Renggli (Strom) mit Freundin Melanie
Dennis Schürmann (Schletz) mit Partnerin Andrea und Tochter Liana
Peter Steinmann (Reuti) mit Ehefrau Vroni


Flugdaten von Zweisimmen im OLC

1. Tag: Samstag, 29. Juni 2019
Die Vorbereitung ist 90% des Erfolges. So dankt es die ganze Lagercrew, dass Zoom, Schalk und Jens Reuti behilflich waren beim Umbau des Anhängers auf die Duokonfiguration. Wir kommen gut in Zweisimmen an und montieren flink unsere drei Flugzeuge.
Reuti macht sich mit der LS6 gleich auf ins Wallis und kann die Lötschenlücke passieren. Schletz und Terra bringen sich in der Region mit dem Duo in Lagerform.
Wir starten unsere gastronomische Rundreise im Hotel Stöckli, St. Stephan.

2. Tag: Sonntag, 30. Juni 2019
Voller Tatendrang gehen wir ans Briefing und lassen uns durch die guten Aussichten motivieren. Netterweise übernimmt Tram den Flugdienst, sodass alle Piloten in die Luft können. Terra/Reuti fliegen im Duo nach Ambri und dann zum Matterhorn, Schletz mit der LS4 bis nach Fully und Web macht übers Wallis einen Rundflug bis an die Rothornkrete in die heimischen Gefilde und wieder zurück. Fluganimation.

Nachmittags stösst Strom zu uns. Alles was wir vergessen haben bringt er mit, ausser ein paar Flaschen Lagerwein, welche bei Tram zuhause unerreichbar gelagert sind. Am Abend haben wir beim üppigen Essen viel zu erzählen im Derby Zweisimmen.

3. Tag: Montag, 1. Juli 2019
Gemäss Alptherm erwartet uns heute thermisch so gut wir gar nichts. Aber unverdrossen montieren wir die Segelflieger und siehe da: Reuti kann mit Strom im Duo eine komplette Walliseinweisung inklusive Lötschenlückenpassage abfliegen. Terra bewegt die LS6 im Berner Oberland und Web flitzt zwischen Tour d’Aï und Lauterbrunnern hin und her. Fluganimation.
Abends zieht es uns ganz ans Ende des Simmentals ins Restaurant Simmenfälle  Das geplante Gruppenphoto fällt einem Gewitter mit Hagel zum Opfer.

4. Tag: Dienstag, 2. Juli 2019
Ruhetag für das SGOW-Team. Der fulminante Start mit 34h-Flottenflugzeit und 50h-Pilotenflugzeit übers Startwochenende fordert seinen Tribut. Die Familien machen einen Ausflug auf den Betelberg. Aber sonst ist Erholung Trumpf. Nachmittags stösst Vroni zu uns um Reuti im Pfarrhaus von St. Stephan Gesellschaft zu leisten.
Ausgeruht haben wir guten Appetit und lassen und im Restaurant Kreuz Matten köstlich bewirten.

5. Tag: Mittwoch, 3. Juli 2019
Wir haben wieder Kräfte gesammelt. Die Alpthermprognose ist wiederum lausig, aber wir hoffen auf die speziellen thermischen Bedingungen im Berner Oberland. Und siehe da: Terra/Web im Duo und Reuti in der LS6 gelingen schöne Lokalflüge.
Abends geht es nochmal in die Höhe ins Restaurant Chemi oberhalb von St. Stephan.

6. Tag: Donnerstag, 4. Juli 2019
Heute ist schönes Segelflugwetter prognostiziert, aber es sollte anders kommen. Reuti pausiert und macht eine kleine Höhenwanderung ab Rinderberg mit Vroni. Kaum sind sie in Schönried angekommen, brauen sich dunkle Wolken zusammen. Im Radar sehen sie, dass Schletz schon heruntergewaschen wurde und sich Strom/Web im Duo und Terra in der LS6 noch knapp halten können.Die Gewitterzelle sollte gemäss Radar nach 45min vorbei sein. Aber es regnete 3 1/2h wie aus Kübeln. Dank guter Einteilung konnten unsere Piloten bei akzeptablem Regen landen.
Abends ist bei strahlender Sonne gemeinsames Grillieren angesagt. Die Durchmischung der Gruppen hält sich aber in Grenzen. Trotzdem ist es ein fröhliches Nebeneinander und das Cheli von Strom und Michi mit moralischer Unterstützung von Tram ist ein voller Erfolg.

7. Tag: Freitag, 5. Juli 2019
Heute ist ein toller Segelflugtag angesagt. Terra und ich möchten mit dem Duo nach Courmayeur und Strom erstmals alleine ins Wallis mit der LS4. Nun, die Verhältnisse sind nicht ganz so toll wie angesagt. Flört kommt mit der LS6 aus Kägiswil angeflogen. Zusammen geht es dann über den Sanetsch ins Wallis und dann via Fully Richtung Courmayeur. Flört zeichnet netterweise ein paar Schläuche an, sodass Terra/Reuti ihre Nerven schonen können. Dann geht es retour ins Wallis und über die Lötschenlücke ins Goms. Aber das Tessin sieht nicht so toll aus und wir kehren zurück zu einem Genussflug ins Berner Oberland. Strom schafft es im Verlauf des Tages auch zu den Pässen ins Wallis, bleibt dann aber bei suboptimalen Verhältnisse diesseits des Alpenkammes. Fluganimation.
Am Abend stösst Melanie nach einer Töfftour aus dem Obwaldnerland zu uns. Vroni und auch Schletz mit Andrea und Liana machen sich am Morgen auf den Heimweg und wünschen uns noch ein tolles Lager.
Gemeinsam tafeln wir abends im Restaurant Reichenstein. Das Essen ist super. Aber der Saal ist so laut, dass man kaum sein eigenes Wort versteht.

8. Tag: Samstag, 6. Juli 2019
Heute lassen wir es gemütlich angehen. Die Prognose ist wie immer unsicher, doch es sollte nachmittags fliegbar sein. Aber es reicht nur zu einem kurzen Passagierflug für Melanie mit Pilot Strom im Duo. Mit den ersten Regentropfen schaffen wir es gerade noch den Duo im Unterstand zu platzieren. Dann können wir noch eine Landung im stürmischen Gegenwind von Altmeister Charly Bachmann verfolgen.
Das Wetter bessert sich gegen Abend wieder und wir geniessen das Paellaessen der Oltener auf dem Flugplatz.
Übers Wochenende schrumpft unsere Truppe wieder: Karin fährt mit Lean nach Hause und sendet uns schon bald Bilder von den Sturmschäden.
Aber Michi und Juna bleiben genau wie Tram bis zum hoffentlich glücklichen Ende.

9. Tag: Sonntag, 7. Juli 2019
Die Prognosen sind wiederum lausig und erneut sind Gewitter angesagt am Nachmittag. So entscheiden wir uns für Alternativprogramme. Alle ausser Reuti zieht es auf den Rinderberg. Strom, Melanie und Web flitzen mit den Trottis wagemutig in die Tiefe. Leider sind uns keine Bilder oder Ranglisten überliefert worden. Aber es geht alles gut und anschliessend machen sie die LS4 schon wieder für die Heimfahrt bereit. Terra, Michi, Juna und Tram erfreuen sich noch an einer Volksmusikformation, bevor sie mit dem Bähnli talwärts fahren. Reuti umrundet derweil den Hundsrügg mit dem Velo und präpariert sich so für einen zukünftigen Endanflug via Jaunpass.
Strom nimmt die LS4 im Anhänger mit nach Hause und Melanie kurvt mit ihrer Vespa zurück ins Obwaldnerland.
Am Abend im Diana stellen wir beim Nachtessen fest, dass es wohl auch ein ordentlicher Flugtag gewesen wäre. Schwierige Sache mit den Prognosen dieses Jahr.
Terra, Web und Reuti hoffen auf eine tolle 2. Woche mit vielen Höhenflügen, obwohl der Wochenstart nicht so grandios sein wird.

10. Tag: Montag, 8. Juli 2019
Gemäss Mittelfristprognose sollte heute der schlechteste Tag der Woche sein. Nach Alptherm erneut unfliegbar und Schauer am Nachmittag. Mittlerweile wissen wir uns aber auch ohne Prognose zurecht zu finden und montieren die LS6 und den Duo. Tram macht wieder FDL, sodass wir alle in die Luft können. Web schwingt sich mit der LS6 in die Höhe und macht im zweiten Versuch auch einen Abstecher ins Wallis. Aber nach einem Schlauch an der Crêta besse fliegt er bei dem düsteren Ausblicken ins Ober- und Unterwallis wieder zurück. Terra und Reuti müssen wegen dem Rückenwind warten, bis sie um Punkt 13.15h vom Robin in den verhangenen Himmel gezogen werden. Aber dann gibt es noch einen schönen Flug vom Simmental zum Genfersee.
Wegen den zu befürchtenden Wartezeiten bei nur einem Racletteöfeli verschieben wir hungrig ins Derby St. Stephan.

11. Tag: Dienstag, 9. Juli 2019
Jetzt kommt die Bise auf. Die Temperatur sinkt auf knapp über 22° und der Gradient der Radiosonde ist ziemlich senkrecht. Damit ist klar, dass keine Überlandflüge möglich sind und unser Flugrayon wird immer kleiner. Am morgen installieren wir die neuer Firmware-Updates auf den LX8008. Dann fliegen wir ab Mittag! Es ist alles tief (und um uns herum noch tiefer) mit einer Basis von rund 2’500m. Wir fliegen fast alle am selben Ort zwischen Wispile und Hundsrügg in einem Kreis von ca. 40km rund um Gstaad. Einige Piloten finden sogar noch kleine Wellen und steigen auf 3’500m. Aber die Wolkenabstände wurden dabei wohl minimalistisch ausgelegt.
Abends grillieren wir auf dem Flugplatz und sind gespannt ob die Bise mit den tiefen Temperaturen anhalten wird, oder ob unser Flugrayon wieder erweitert wird.

12. Tag: Mittwoch, 10. Juli 2019
Heute morgen sind Tram, Michi und Juna früher auf 3000m als wir. Sie machen einen Ausflug zum Glacier 3000 und sind ganz begeistert von der Reise und der Aussicht. Nur die indischen Touristen fallen negativ auf mit ihrer Aufdringlichkeit und den Geruchsemissionen. Aber sonst sind die drei ganz begeistert.
Wir Piloten lassen uns derweil von den miserablen Prognosen nicht entmutigen. Es klärt früher auf, wird etwas wärmer und die Bise flacht ab. So setzt am Mittag die Thermik ein und los geht es. Web/Terra im Duo und Reuti in der LS6 geniessen so stundenlang die Gegend zwischen Stockhorn, Rawilpass und Les Diablerets. Am Schluss läuft es sogar so gut, dass wir auch über 3000m kommen am Sanetsch und Rawil. Aber es sieht schon sehr speziell aus, wenn rund um unser Fluggebiet die Basis rapid abfällt.
Abends essen wir auf Vorschlag von Michi in der Wallegg-Stube hoch oberhalb der Lenk. Wir essen ausgezeichnet in diesem gemütlichen Restaurant und fallen nachher todmüde ins Bett. Langsam zeigen wir Wirkung.

13. Tag: Donnerstag, 11. Juli 2019
Heute ist selbst lokal nichts zu wollen. Unter der Führung von Tram und Michi machen Terra und Juna einen Bahnausflug von Zweisimmen nach Montreux. Die Hinfahrt geniessen sie in einem gediegenen Wagen der Belle Epoque. Auf der Rückfahrt begeistert sie die Aussicht im Panoramawagen.
Web und Reuti folgen derweil den Ausführungen von Daniel Frey über die Flugrouten nach Südfrankreich. Jetzt sind wir definitiv vorbereitet für einen Abstecher nach Courmayeur und darüber hinaus. Vielleicht klappt es ja im Herbst noch. Anschliessend widmen wir uns noch bürokratischen Arbeiten. Aber wir machen auch noch Sport: Web geht auf den Vitaparcours und Reuti mit dem Velo zu den Iffigfall oberhalb Lenk.
Abends sind wir beim Grillieren am Lagerabschlussabend auf dem Flugplatz. Das Cheli von Tram und Michi gelingt wieder ausgezeigt. Zwischenzeitlich ist Juna etwas betrübt weil Zauberer Charly Bachmann die Guetzli weggezaubert hat.

14. Tag: Freitag, 11. Juli 2019
Es macht sich langsam Aufbruchstimmung breit. Die Wetterprognose interessiert nach den Erfahrungen der letzten 14 Tagen nur bedingt. Mit dem erhoffen Zweisimmer Wetterbonus sollte es nachmittags nochmal fliegbar sein. Aber vorerst herrscht noch Rückenwind und wir essen geduldig  unsere Zwischenverpflegung.
Web macht die LS6 bereit, Terra/Reuti den Duo und Tram macht FDL.
Bei leichtem Rückenwind kann Web nach dem Mittag starten und sich mit Hangsegeln fast 3h in der Luft halten. Leider kehrt die Windrichtung aufgrund der Westwindkomponente nicht. Somit endet das Lager für Terra und Reuti mit einer kleinen Frustration, welche sie sportlich wegstecken. Sie putzen den Duo, verstauen ihn mit Hilfe der Oltener im Anhänger und erwarten die Landung von Web. Er macht die letzte Landung des Lagers und somit endet auch unser 23. Flug glücklich und unfallfrei.
Wir verschieben zum letzten gemeinsamen Nachtessen ins Diana und reservieren in unseren Agenden schon den Lagertermin 2020.

15. Tag: Samstag, 13. Juli 2019
Um 08.30 Uhr verabschieden wir uns beim Abschlussbriefing von unseren Segelflugkollegen und machen uns auf den Heimweg. In Kägiswil verrichten wir zuerst Baubetrieb, indem wir 3 Anhänger waschen und mit den entsprechenden Flugzeugen beladen, damit Tram sie nächste Woche vorführen kann. Dann schliesst Reuti noch die LX8080- und Flarmupdates ab. Anschliessend bringen wir unsere 3 Lagerflugzeuge wieder auf Vordermann und geniessen mittags ein letztes Sandwichessen aus den Restbestständen von Reuti. Um 14.45 haben wir es dann geschafft und das Lager Zweisimmen 2019 gehört der Vergangenheit an.

Das nächste Lager findet vom 25.8.-8.8.2019 statt. Ich glaube wir sind alle wieder dabei und bekommen hoffentlich Verstärkung.

Noch ein wenig Statistik: Wir sind an 11 von 14 Tagen geflogen und dabei 23x gestartet. Tram hat verdankenswerterweise an 3 Tagen Flugdienstleiter gemacht und unsere Abendessen organisiert. Die Piloten waren 146h in der Luft und unsere Flotte 102h. Dabei haben wir über 5’000km zurückgelegt, wenn man die Flüge von Terra noch berücksichtigt, welche sie nicht ins OLC hochgeladen hat.

Das nächste Lager findet vom 25.8.-8.8.2019 statt.

Name Flugzeit OLC-Punkte PIC CoPilot
Bitzi Manuel 36:42 1292 28:02 08:40
Steinmann Peter 42:53 1634 26:11 16:42
Renggli Daniel 15:46 671 13:57 1:49
Schürmann Dennis 9:43 523 9:43 0:00
Hautle Stefanie 41:24 350 24:23 17:01
146:28 4470

 

Flugzeug
Duo Discus 3439 44:36
LS6 3146 39:00
LS4 3076 18:40
Anzahl / Stunden 23 102:16

Ziellandekonkurrenz 2018 Bericht

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Unser Cheffluglehrer Thomas Bächler/Flört konnte am Sonntag 14. Oktober bei prächtigem, warmem Kaiserwetter 13 Piloten der SGOW zum Briefing begrüssen und in die seit Jahren bewährte Wettkampfaufgabe einweisen. Mit Start um genau 10:00 Uhr eröffnete die erste Besatzung mit der Twin den Wettbewerb, danach ging es Schlag auf Schlag. In der Mittagspause genossen wir einmal mehr eine von Guido Müller/Zoom perfekt zubereitete, stärkende Gerstensuppe. Der Wettkampf verlief sehr animiert, es gelangen zehn Flüge mit nur null, einem oder zwei Punkten und es zeichneten sich an der Spitze knappe Abstände ab. Mit dem 26. wettkampfmässigen Flug endete kurz vor 17:00 Uhr die ZLK 2018. Nach dem Aufräumen konnte mit dem Abendessen zum gemütlichen Teil des Tages übergegangen werden.

Zwischen Hauptgang, einem hervorragenden thailändischen Nudelgericht, und köstlichen Desserts erfolgte die mit Spannung erwartete Siegerehrung. Flört verkündete im ersten Rang und als Gewinner des begehrten Wanderpreises unseren Obmann, Peter Steinmann/Reuti mit drei Punkten. Er war punktgleich mit Daniel Hirschi/Lenti welcher aufgrund des schlechteren Resultats mit der Twin-II auf den zweiten Platz gesetzt wurde. Auf dem dritten Rang klassierte sich Thomas Bächler/Flört mit 4 Punkten.

Übrigens wurden zwei zu lange (alle mit der Twin-II) und fünf zu kurze Landungen (alle mit der LS-4) registriert. Der Schreibende verzeichnete zwei davon, somit 50 Punkte, was ihn als Letzten der Rangliste traditionsgemäss zum verfassen dieses Berichts qualifizierte.

Ein herzliches Dankeschön aller Teilnehmer gilt Flört für die perfekte Organisation der Ziellandekonkurrenz, unserem bewährten Schlepppiloten Oliver Bachmann, er hat am vergangenen Sonntag 29 Schlepps durchgeführt, dem „Küchenchef“ Zoom sowie allen nicht namentlich genannten Helfern welche die erfolgreiche Durchführung des Wettbewerbs ermöglichten. Wir freuen uns schon auf die ZLK 2019.

Christoph Brun, 16.10.2018

Jan Keiser: Empfehlung „Linienpilot“

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Jan Keiser hat in Ecuvillens den praktischen Sphairkurs mit der Empfehlung „Linienpilot“ bestanden. Wir gratulieren Jan herzlich und wissen seit der Hudson River Landung von Chesley Sullenberger, dass Segelflieger ausgezeichnete Linienpiloten sind.

Lagerbericht Zweisimmen 2018

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Dieses Jahr ist die SGOW nur eine Woche vor Ort in Zweisimmen. Die Delegation bestehend aus Tram, Schürf, Strom, Philipp und Glanz reiste mit HB-3439 und HB-3076 an einem eher nassen und trüb-grauen Samstag nach Zweisimmen. Ideal, um erst mal anzukommen, den Duo zusammen zu setzen und die Unterkünfte zu beziehen. Eine der ersten Aktionen, die wir einfach auf Platz vornehmen mussten, war das Korrigieren der Obwaldner Fahne. Unsere Oltner Kollegen wissen nach all den Jahren immer noch nicht, welche Seite oben sein muss 😊

Einweisungsflüge

Wetterprophet Dani Frey der SG-Olten vermeldete auch für den Sonntag nicht gross bessere Konditionen. Aber für die Einweisungsflüge hat es ohne Probleme gereicht. Reuti hat sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt, am Sonntag nach Zweisimmen zu reisen und die 3 Neulinge Schürf, Strom und Philipp in Zweisimmen einzuweisen. Glanz flog derweil mit der LS4 eine erste Runde.

So besetzten wir dann auch schon 2 der Top 3 Plätze, was die längsten Flüge angeht. Nur Luc, ein junger Flugschüler der SG-Olten, hat uns noch überboten. An dieser Stelle möchten wir natürlich Reuti nochmals herzlich für die tollen Einweisungsflüge danken!

Wetterbesserung

Der Montag bot dann eine bessere Prognose. Das bemerkten wir auch an der Startaufstellung, da wir uns nicht mehr in der Pole positionieren konnten. So konnte der Duo erst nach der offiziellen Mittagspause starten, was Glanz und Schürf somit etwas länger am Boden hielt. Als es dann endlich soweit war und der Duo am Start stand, riss das Schleppseil beim Start. …nach gut 30cm Rollweg… womit der Duo nochmals etwas länger warten musste. Nun ja, immer noch angenehmer als eine echte Seilriss-Landung ausführen zu müssen. Strom konnte mit der LS4 am Vormittag schon weg. Philipp unterstütze die SGO bei der Flugdienstleitung und pflegte die Startliste mit deren selbst geschriebener Filemaker-pro-Startlisten-Software.

Als beide Flieger dann mal in der Luft waren, konnten wir recht schnell an Höhe gewinnen und bis zur Basis aufsteigen. Die Basis von Anfangs gut 2400 stieg später noch leicht an. Die starke Bise erschwerte aber das Ausfliegen bekannter Thermikschläuche schwer. So spülte es zuerst Strom auf etwas unter 1400m runter, später dann kämpfte auch Glanz mit Schürf auf ebenso tiefer Höhe. Beide aber konnten sich nochmals ausgraben und wieder auf die Basis hochdrehen.

Am Abend dann kochte die SGO unter der Leitung von Gabriela und Oli eine super Paella auf dem Platz. So konnte zusammen mit einem Bierchen – gesponsert durch die Kurzlandung eines SGO-Kollegen – der spannende Tag nochmals genüsslich resümiert werden.

Es bleibt schwierig

Am Dienstag dann blieb Glanz am Boden, damit Philipp mit der LS4 mal erste Erfahrungen rund um Zweisimmen sammeln und Schürf mit Strom im Duo das Berner Oberland unsicher machen gehen konnten.

Philipp kam mit der LS4 aber schon bald wieder zurück. Stieg es beim Giferspitz noch gut, sank es dann hinter der Kaiseregg umso stärker, womit er zu seiner ersten eigenen Landung in Zweisimmen ansetzte. Dem Duo erging es ganz ähnlich: mit dem Stockhorn als Ziel sanken auch Schürf und Strom an derselben Stelle wie Philipp zuvor stark ab und konnten keine vernünftige Thermik mehr finden. Beide aber starteten am Nachmittag nochmals zu einem zweiten, deutlich längeren Flug.

Das Abendessen genossen wir im Restaurant Simmenfälle gemeinsam mit Web, Karin und Lean, die ebenfalls ein paar freie Tage in Zweisimmen genossen und uns einen Besuch abstatteten.

Mittwoch

Am Mittwoch entschied Strom sich dafür, den Tag am Boden zu verbringen. Glanz und Schürf packten sich den Duo und überliessen Philipp, der noch nicht auf den Duo eingewiesen ist, erneut die LS4. Der packte die Chance und startete sehr früh, sogar noch vor Thomas Frey. Am Hundsrück ging es auch ganz passabel, aber überall sonst lief noch gar nichts. Ausser Thomas kamen alle, die am Vormittag gestartet waren, innert Stundenfrist wieder runter. Glanz und Schürf starteten kurz nach der Mittagspause und erlebten genussvolle fünf Stunden in den Berner Alpen, während die LS4 mit Philipp auch am Nachmittag nur die Abwinde zentrierte…

Am Abend wurde der Fleischbedarf beim heissen Stein im Restaurant Kreuz-Matten für den Rest der Woche gedeckt. 😉

Die Basis steigt

Am Donnerstag meldet Strom an, dass er den 50km Flug mal erkunden möchte. Er will mit Glanz im Duo vom Tour d’Aï bis zum Stockhorn fliegen, so dass Glanz ihm die Erfahrungen der Vorjahre mitgeben kann – Nein, nicht dessen Landung in Bex 😊. Somit ist auch gleich klar, dass Schürf die LS4 nimmt.

Um ca. 11 Uhr kumulierten die ersten Wolken, womit das Duo-Team seine Aufgabe in Angriff nahm. Am Hundsrügg konnte genügend gestiegen werden, womit die Gastlosen gut erreichbar waren. Von dort konnten wir mit Thermik und Aufwinden schnell zum Vanil Noir fliegen. Dort angekommen, fanden wir weiteres Steigen. Der Sprung zur Gummfluh funktionierte ebenfalls, aber dort fand Strom dann kein Steigen mehr und übergab das Steuer an Glanz. Als wir dann am La Para wieder auf etwas über 3000m waren, durfte Strom den Duo dann noch zum Tour d’Aï bringen. Somit hatten wir unser erstes Streckenziel erreicht. Zwischen Les Diablerets und La-Para flogen wir dann nach erneutem Steigen auf 3300m zum Sanetsch-Pass. Auch dort konnten wir die Höhe erneut kompensieren. Also flogen wir auch gleich rüber ins Wallis… um das Dreieck etwas auszudehnen.

Im Wallis lief es gut, wenngleich es nur ein paar Minuten waren. Den Rawil-Pass nahmen wir zurück ins Berner Oberland. Via Albristhorn, Gsür, Männliflue flogen wir dann auf direktem Wege zum Stockhorn rüber – eine Zeichnung von Wolken zeigte uns dann schon den Weg vom Stockhorn zurück zum Hundsrügg. Als das Dreieck geschlossen war, wollten wir selbstredend nicht schon wieder landen. Also flogen wir noch ein paar andere Berge im Oberland ab… Spannend wurde es, als wir erneut zum Albristhorn kamen, denn da hatten sich ein paar spannende Wolken zum Niesen hin gebildet. Also flogen wir der Krete entlang… am Niesen angekommen – erneut mit über 3000m – entschieden wir uns zur Seequerung, rüber ans Niederhorn. So konnten wir auch gleich den Sprung üben. Über dem Niederhorn bildete sich just ein Wölkchen für uns, welches uns wieder die Höhe ausgleichen liess. Zurück am Niesen sahen wir, dass das Niederhorn-Wölkchen sich wieder aufgelöst hatte…

Schürf flog Ähnliches, aber nicht ganz so ausgedehnt. Anfänglich brauchte er am Hundsrügg etwas länger bis die Höhe für den Weiterflug passte. Dann aber zum Le Rubli und weiter zur Gummfluh, wo er sich auf über 3400m hochschrauben konnte. Den Tour d’Ai im Visier gings zum La Pare, kurz eindrehen, nochmals etwas Höhe machen und weiter bis zum Mont d’Or. Für den letzten Sprung zum Tour d’Ai verliess ihn den Mut, da sich der Tour d’Ai Blau präsentierte. Im Nachhinein war dies sicher ein Fehler, denn die Flughöhe war mit über 3000m mehr als komfortabel.

Vom Col des Mosses gings wieder zurück an den La Pare von dort via Furggespitz, am Mittagshorn vorbei zur Plaine Morte. Über der gesamten Niesenkrete hatte sich zwischenzeitlich eine wunderbare Wolkenstrasse gebildet. Also, nichts wie hin. Vom Albristhorn zum Niesen und wieder zurück und dies praktisch ohne Höhenverlust!

Nach ein paar weiteren Kreisen über dem Simmental endete Schürfs bisher längster Soloflug mit der LS4 nach über 6:30h in Zweisimmen.

Philipp kam nach seinem dazwischen geschalteten Arbeitstag nicht mehr mit dem Auto, sondern flog von Hausen mit einer Robin ein und brachte auch Katia mit. Am Abend fand dann der alljährliche, gemütliche Grillabend statt, an welchem auch unser Cheli als krönender Abschluss immer gern gesehen ist. Danke Tram!

…und gleich nochmals

Auch der Freitag weiss mit einer hohen Basis und guter Thermik zu begeistern. Strom will mit der LS4 nun seinen 50km-Flug machen – so hat er diesen auch Flört entsprechend angemeldet. Schürf und Philipp nehmen den Duo, um auch selbst mal das Berner Oberland ein bisschen ausgedehnter und auf komfortabler Höhe zu erkunden, und Glanz unterstützt die Oltner bei der Flugdienstleitung mit einem professionellen Auftritt am Funk.

Strom schafft den 50iger mit Leichtigkeit. Die Bedingungen sind hierfür einfach nur ideal. Aber auch das Duo-Team schafft es ohne Probleme bis zum Tour d’Aï und via Plaine Morte zum Niesen und erlebt so ebenfalls einen fantastischen Flug. Am Nachmittag landen beide und tauschen nochmals die Plätze. So will auch Philipp mit der LS4 nochmals fliegen gehen. Beim Duo aber gibt Schürf seinen Platz dem jungen Flugschüler Luc von der SG-Olten. Der schlich nämlich seit der Landung um den Duo und erhoffte sich einen Platz. Also nahm ihn Strom mit. Luc schwärmte nach dem Flug nur noch vom Duo. Der sei wie eine Linienmaschine, so ruhig und so fein zu steuern…

Anscheinend wurden Luc und Strom auch noch Zeugen des berüchtigten Gletscherabbruchs an der Plaine Morte, der uns noch weiterhin beschäftigen sollte: Der Abend gestaltete sich nämlich nicht ganz so entspannt. Zuerst musste Tram nach der Begegnung mit einer fiesen Rohrschelle im Duo Anhänger nach Zweisimmen ins Spital, und später wurde auch noch der Genuss der Jahrhundert-Mondfinsternis unterbrochen: Da am Mittag auf der Plaine Morte der Gletschersee Faverges aufgrund des oben genannten Eis-Abbruchs regelrecht auszulaufen begonnen hatte, ergossen sich grosse Wassermassen in Richtung Lenk. Dadurch stieg die Simme sehr stark an und riss auch ganze Bäume mit. Wir mussten sie stets im Auge behalten. Die Anhänger waren nach Ende Flugbetrieb bereits fertig verräumt und abfahrbereit hingestellt worden. Dennoch stellten unsere Kollegen von Olten diese zu später Stunde zum leicht erhöhten Hangar hinüber. Philipp parkte die Robin aus Hausen bei einem abenteuerlichen Mitternachts-Taxi noch um, damit auch diese nicht von der möglicherweise überlaufenden Simme erfasst werden könnte. Deren Pegelstand blieb dann aber glücklicherweise tief genug, sodass am Samstagmorgen beim regnerischen Abschied alle erleichtert und nur mit schönen Erinnerungen den Heimweg antreten konnten.

Nun möchten wir noch einmal Tram für seine wertvollen Ratschläge und seine tatkräftige Unterstützung im Lagerbetrieb danken! Sein Einsatz ist überhaupt nicht selbstverständlich!

Oh, und ja: Zweisimmen, wir kommen wieder! 🙂

Flight in the swiss alps

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I’m (JP Stewart) back in Switzerland and work has kept me busy 6/7 days but I had the incredible opportunity to fly with Daniel last weekend in the Alps for 7.5 hrs and ~400k. It was an amazing experience and I hope to be able to do it again sometime – thank you Daniel and the club members of Segelfluggruppe Obwalden for the hospitality!

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Toni’s 1. Soloflug

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Toni hat heute seinen ersten Soloflug souverän gemeistert. Ganz herzlich Gratulation und viel Erfolg und Freude für den weiteren Verlauf deiner Ausbildung.
Fascht

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