Zoom

8./9. August: Ein tolles Wochenende

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Am Samstag waren wegen des Segelfluglagers nur 3 Flieger in Kägiswil, eine LS-6 und zwei LS-4. Das Alpenflugwetter meldete bei uns „schwach“. So waren nur Balsa, Beni und Zoom am Briefing. Balsa und Zoom wollten Richtung Wallis, Beni möglichst lange am Glaubenberg fliegen. Schon bald gab es erste Fetzen am Glaubenberg. LS-6 Pilot Balsa startete als erster um 10.51, die anderen zwei folgten sogleich. Es ging schon recht gut und so machten sich Balsa und ich auf den Weg ins Wallis. Vom Niederhorn aus flogen wir über den Niesen ins Berner Oberland. Jnfos Anweisung: Nie kreisen, immer der Krete entlang, konnte ich zwar nicht ganz befolgen.

Balsa flog voraus, ich in der 3220 hinterher. Als ich beim Sanetschpass den Funkknopf drückte, um Balsa aufzurufen, schaltete mein LX 7007 ab. Obwohl ich es sofort wieder einschaltete, wurde der Flug nicht akzeptiert. Schade. Wir flogen das Wallis runter mit Wendepunkt Chamonix. Balsa flog dann das Wallis hoch ins Bündnerland bis hinter den Splügenpass und über den Grimsel zurück. 546km. Ich flog über Verbier, den Lac des Dix und den Col d’Hérens zum Matterhorn. Beim Matterhorn kam ich auf rund 3900m. Danach flog ich zum Dom und kreiste mit der LS-4 auf 4150m mit den deutschen Superorchideen. Ein cooles Gefühl. Danach flog ich südseitig hoch zum Piz Rotondo und über den Grimsel zurück. Eigentlich wollte ich noch in Obwalden fliegen, aber die Basis war so tief, dass die Wolken teilweise auflagen. Dann bin ich halt abgesoffen. Beni flog über drei Stunden am Glaubenberg, eine beachtliche Leistung bei diesen Bedingungen.

Chamonix
Blick zurück ins Wallis
Das Matterhorn ruft
da muss ich drüber……
Vor Dom und Täschhorn gings auf Tageshöchsthöhe 4150m
Nach der Basis beim Dom war dieser Anblick enttäuschend

Sonntag, 9.8.: Heute wären wieder alle Flieger in Kägiswil, aber am Briefing waren neben der Flugschule nur Schalk und ich da. Die Prognose war wieder nicht wirklich gut, aber das „schwach“ vom Vortag war doch recht ansprechend. Wir nahmen selbstverständlich die zwei LS-6. Da die Basis am Vortag schnell absank, wollte ich früh starten. Ich hob um 10.35 ab. Schalk folgte sofort. Wir flogen zusammen Richtung Niederhorn, aber es lief nicht mehr so gut wie am Samstag. Da ich am Niederhorn auf 2500m kam, flog ich zum Stockhorn. Dort kam ich problemlos hoch. Schalk wollte noch Höhe machen, entschied sich dann aber, zurück zum Hasliberg zu fliegen und von dort Richtung Grimsel. Leider schaffte er es nicht ganz bis zum Pass und flog danach in Obwalden. Am Stockhorn kam ich auf 2600m. Alles ist blau, das habe ich so noch nie erlebt. Also schön den Hotspots entlang. An der Felswand Boltigen kam ich wieder auf 2600m. Ich flog über den Rawilpass ins Wallis. Auch dort alles blau. Eigentlich wollte ich wieder zum Mont Blanc, aber plötzlich war ich westlich von Sion auf 2150m. Nachdem ich mich in den Runsen hochgearbeitet hatte, wollte ich Richtung Obergoms fliegen. Das Unterwallis war blau, dafür hatte das Obergoms Wolken, sehr hohe Wolken. Am Aletschgletscher war ich auf 3300m, in Münster auf 3500 und so querte ich zum Pizzo Rotondo. Zwischen Gotthard und Lukmanier hatte es eine Wolkenstrasse, so flog ich teilweise über 200kmh. Dies half mir jedoch nicht, da ich in der Blauthermik und beim Ausgraben in Sion zuviel Zeit verloren hatte. Ich flog zurück zum Pizzo Rotondo und aus 3700m über das Reusstal an die Eggbergen und zurück. 409km.

Flört flog mit Philipp im Duo ins Berner Oberland und mit Andreas zum Niederhorn.

Fazit: Man darf sich nicht von einer schwachen Prognose abhalten lassen.

Niesen oder Stockhorn?
blau, blau, blau
Blaues Unterwallis
Viele Gleitschirme am Finsteraarhorn
Wie lange noch?
Gas geben
Wo ist der Segelflieger?

Dreimal Matterhorn

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Nachdem wir die letzten Wochen bei starker Bise herumgekratzt hatten, herrschte am Pfingstmontag und -dienstag wirklich gutes Segelflugwetter. Dies obwohl das Alpenflugwetter nur „schwach“ prognostizierte. Am Pfingstmontag flogen Milan und Zoom zum Matterhorn, am Dienstag folgte Reuti und Zoom machte mit Roby Hess einen Passagierflug zum Plaine Morte Gletscher.

Hier ein paar Eindrücke von Milan, Reuti und Zoom:

Hoch über dem Gemmipass
Auch der Adler steigt gut!
Die LS-4 schnell unterwegs.
Es ist einiges los heute.
Reuti im Anflug
Milan im Anflug
Ds Hooore!
Zoom im Anflug
Leider ist der Gipfel in der Wolke…
Zoom und Roby Hess beim Plaine Morte Gletscher. Für die Fotosession wurden die Hygienemasken kurz abgezogen.

Wir haben eine Schlepppilotin!

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Heute hat Nuria Meier unter Aufsicht von Res Gfeller von der SGN ihre Schleppeinweisung abgeschlossen. Sie hat sich schon als Schlepppilotin für den 1.1. eingetragen.

Wir gratulieren Nuria, heissen sie in der SGOW willkommen und danken Res Gfeller.

 

„Gregi: Einmal in die Welle bitte!“ A true story.

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Am Sonntag sehe ich, dass sich Gregi für den Dienstag und Mittwoch als Schlepppiloten eingetragen hat. So ein Luxus. Ich muss nicht mal einen Schleppi suchen. Am Dienstag hat es mir zu viel Föhn. 19 Meter Sinken und 15 Meter Steigen pro Sekunde  kenne ich vom Novemberföhnflug. Das lieber nicht. Am Mittwoch soll der Föhn auf 5 hPa zusammenfallen. Vielleicht klappt es, andernfalls gibt es einen schönen Gleitflug. Copilot ist Baro, mit dem ich im August einen coolen Schwarzwaldflug machte.

Der Start verläuft sehr ruhig und die DB steigt sehr gut. Über der Frutt ein erstes leichtes Schütteln. Das wird wohl nichts heute. Vor dem Bonistock sehe ich, wie Gregi mit Aufkreuzen anfängt. OK, Wind. Wir fliegen Richtung Rotsandnollen und das Vario schnellt auf 4.5 m/sec. Das sollte reichen. Ich klinke, drehe sofort ein und beginne mit Hangachten. Es ist völlig ruhig, die Strömung komplett laminar. So ruhig, wie es sonst auf 5000mM ist. Wir steigen auf 3800m, ich nehme mit ZH Delta Kontakt auf. „Request to climb into airspace Charlie up to 5000m for six zero minutes.“ Er muss sich mit der Luftwaffe absprechen. ………. Nein, der Luftraum wird gebraucht. Schade. Ich bleibe auf der Frequenz. Nach 30 Minuten: „Tree eight tree niner, are you still on this frequency?“ – „Affirm“.  „I can offer you to climb up to 5000m for two two minutes.“ Stoppuhr einschalten und suchen. Genau in diesem Moment beginnen sich überall Wolken zu bilden. Wir müssen ausweichen und es steigt nicht mehr gut. „Tree four tree niner, please descend to flight Level 130 in the next two minutes.“ In einer halben Stunde könne ich es nochmals versuchen. Leider wird daraus nichts. Also über Walenstöcke, Brisen, Stanserhorn zurück an den Glaubenberg.

So einen ruhigen Föhnflug habe ich noch nie erlebt. Leider ist es unter der Woche sehr schwierig geworden, Freigaben zu erhalten. Der Flug war trotzdem toll. Ein grosses Dankeschön an Gregi.

Wenn Du das nächste Mal auf dem Platz bist, sag einfach: Gregi, in die Welle bitte!

 

Bergbahnen Hasliberg wegen des Föhnsturms geschlossen

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Am Mittwoch, 23.10.19, war wieder Föhn angesagt. Gregi hatte sich schon am Vorabend als Schlepppilot eingetragen.

Klappt es heute, dass ich mit Thomas Geissdörfer einen Föhnflug machen kann? Als ich die Hasliberg Homepage öffne, sehe ich, dass die Bergbahnen nicht fahren. Wind sollte es genug haben. Der Nebel löst sich auch auf. Wir starten um 13.45.

Der Schlepp verläuft ruhig, aber kurz vor dem Alpentower beginnt Gregi’s EDB zu tanzen. Wir klinken und fliegen über das Bergrestaurant. Sehr schnell kommen wir mit starkem Steigen auf 3100m. Höher schaffe ich es leider nicht. Ich fliege vor zur Gadmenfluh, verliere aber viel Höhe, deshalb zurück zur Tankstelle.

Es ist nicht mein Hasliberg-Tag. Also weiter zu den Walenstöcken. Auch da geht es hoch. Ich fliege vor Richtung Hahnen, verliere bei dieser Schleife jedoch 700m Höhe. Jä nu, dann halt ab zum Brisen. Dort steigen wir mit 5 m/s. Schon bald schauen wir von oben auf den Brisenspitz. Das starke Steigen hält an, aber die Luft wird immer ruhiger. Der Übergang in die Welle erfolgt sehr sanft. Das Vario singt in den höchsten Tönen. Geissi übernimmt und zeigt mir, dass er nicht nur airliner,  sondern auch unseren DUO voll im Griff hat. Leider erhalten wir von ZH Delta keine Freigabe, due to military activity. So geniessen wir die Aussicht aus knapp 4000mM. Beim Abgleiten über dem Glaubenberg treffen wir immer wieder Aufwinde an und über dem Sarneraatal geht er überall hoch. Wir wollen eigentlich landen…..

Die Seitenwind-Landung verläuft gut, das Verräumen auch, es wird jedoch schnell dunkel. Nach dem Hochladen der Rapporte verlasse ich das Baulokal. Der Föhn ist durchgebrochen. Zu Hause schaue ich mir im Liegestuhl im Garten bei 23 Grad die Fotos an.

Jan Keiser: Empfehlung „Linienpilot“

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Jan Keiser hat in Ecuvillens den praktischen Sphairkurs mit der Empfehlung „Linienpilot“ bestanden. Wir gratulieren Jan herzlich und wissen seit der Hudson River Landung von Chesley Sullenberger, dass Segelflieger ausgezeichnete Linienpiloten sind.

Und immer wieder ruft der Föhn

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Eigentlich wollte ich gar nicht fliegen gehen. Der starke Föhn war erst auf 14 Uhr angesagt und wird eh nicht bis ins Obwaldnerland blasen. Ausschlafen war angesagt. Um 10.45 zieht es mich doch noch zum Flugplatz. Der Duo wird nicht benötigt und es ist ok, wenn ich ihn fliege. Dani Baumli startet gerade in der LS-4 und Peter Steinmann ist in der LS-6 startklar. Dennis muss noch das Problem mit der Fahrwerkswarnung seiner LS-6 beheben. Ich gehe nach Hause meine Fliegerutensilien holen. Es gibt nichts zu hetzen, ich plane meinen Start nach der Mittagspause. Als ich zurück komme, meint Dennis, er habe sein Problem nicht lösen können und schlägt vor, dass wir den Duo zusammen fliegen. Read More

Lerne Segelfliegen in Kägiswil

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Bist Du interessiert an einer Segelflugausbildung? Wir führen am Sonntag, 11.9. auf dem Flugplatz Kägiswil Schnupperflüge für Interessierte durch. Du kannst auf dem vorderen Sitz Platz nehmen und selber das Flugzeug steuern. Kosten: 95.-

Anmeldung erforderlich:

info@sgow.ch oder 079 457 13 23 abends

Wir freuen uns auf Dich!

Verfolge die SGOW live auf dem Flugplatz Live Webcam