Ziellandekonkurrenz 2018

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Unser Cheffluglehrer Thomas Bächler/Flört konnte am Sonntag 14. Oktober bei prächtigem, warmem Kaiserwetter 13 Piloten der SGOW zum Briefing begrüssen und in die seit Jahren bewährte Wettkampfaufgabe einweisen. Mit Start um genau 10:00 Uhr eröffnete die erste Besatzung mit der Twin den Wettbewerb, danach ging es Schlag auf Schlag. In der Mittagspause genossen wir einmal mehr eine von Guido Müller/Zoom perfekt zubereitete, stärkende Gerstensuppe. Der Wettkampf verlief sehr animiert, es gelangen zehn Flüge mit nur null, einem oder zwei Punkten und es zeichneten sich an der Spitze knappe Abstände ab. Mit dem 26. wettkampfmässigen Flug endete kurz vor 17:00 Uhr die ZLK 2018. Nach dem Aufräumen konnte mit dem Abendessen zum gemütlichen Teil des Tages übergegangen werden.

Zwischen Hauptgang, einem hervorragenden thailändischen Nudelgericht, und köstlichen Desserts erfolgte die mit Spannung erwartete Siegerehrung. Flört verkündete im ersten Rang und als Gewinner des begehrten Wanderpreises unseren Obmann, Peter Steinmann/Reuti mit drei Punkten. Er war punktgleich mit Daniel Hirschi/Lenti welcher aufgrund des schlechteren Resultats mit der Twin-II auf den zweiten Platz gesetzt wurde. Auf dem dritten Rang klassierte sich Thomas Bächler/Flört mit 4 Punkten.

Übrigens wurden zwei zu lange (alle mit der Twin-II) und fünf zu kurze Landungen (alle mit der LS-4) registriert. Der Schreibende verzeichnete zwei davon, somit 50 Punkte, was ihn als Letzten der Rangliste traditionsgemäss zum verfassen dieses Berichts qualifizierte.

Ein herzliches Dankeschön aller Teilnehmer gilt Flört für die perfekte Organisation der Ziellandekonkurrenz, unserem bewährten Schlepppiloten Oliver Bachmann, er hat am vergangenen Sonntag 29 Schlepps durchgeführt, dem „Küchenchef“ Zoom sowie allen nicht namentlich genannten Helfern welche die erfolgreiche Durchführung des Wettbewerbs ermöglichten. Wir freuen uns schon auf die ZLK 2019.

Christoph Brun, 16.10.2018

Jan Keiser: Empfehlung „Linienpilot“

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Jan Keiser hat in Ecuvillens den praktischen Sphairkurs mit der Empfehlung „Linienpilot“ bestanden. Wir gratulieren Jan herzlich und wissen seit der Hudson River Landung von Chesley Sullenberger, dass Segelflieger ausgezeichnete Linienpiloten sind.

Lagerbericht Zweisimmen 2018

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Dieses Jahr ist die SGOW nur eine Woche vor Ort in Zweisimmen. Die Delegation bestehend aus Tram, Schürf, Strom, Philipp und Glanz reiste mit HB-3439 und HB-3076 an einem eher nassen und trüb-grauen Samstag nach Zweisimmen. Ideal, um erst mal anzukommen, den Duo zusammen zu setzen und die Unterkünfte zu beziehen. Eine der ersten Aktionen, die wir einfach auf Platz vornehmen mussten, war das Korrigieren der Obwaldner Fahne. Unsere Oltner Kollegen wissen nach all den Jahren immer noch nicht, welche Seite oben sein muss 😊

Einweisungsflüge

Wetterprophet Dani Frey der SG-Olten vermeldete auch für den Sonntag nicht gross bessere Konditionen. Aber für die Einweisungsflüge hat es ohne Probleme gereicht. Reuti hat sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt, am Sonntag nach Zweisimmen zu reisen und die 3 Neulinge Schürf, Strom und Philipp in Zweisimmen einzuweisen. Glanz flog derweil mit der LS4 eine erste Runde.

So besetzten wir dann auch schon 2 der Top 3 Plätze, was die längsten Flüge angeht. Nur Luc, ein junger Flugschüler der SG-Olten, hat uns noch überboten. An dieser Stelle möchten wir natürlich Reuti nochmals herzlich für die tollen Einweisungsflüge danken!

Wetterbesserung

Der Montag bot dann eine bessere Prognose. Das bemerkten wir auch an der Startaufstellung, da wir uns nicht mehr in der Pole positionieren konnten. So konnte der Duo erst nach der offiziellen Mittagspause starten, was Glanz und Schürf somit etwas länger am Boden hielt. Als es dann endlich soweit war und der Duo am Start stand, riss das Schleppseil beim Start. …nach gut 30cm Rollweg… womit der Duo nochmals etwas länger warten musste. Nun ja, immer noch angenehmer als eine echte Seilriss-Landung ausführen zu müssen. Strom konnte mit der LS4 am Vormittag schon weg. Philipp unterstütze die SGO bei der Flugdienstleitung und pflegte die Startliste mit deren selbst geschriebener Filemaker-pro-Startlisten-Software.

Als beide Flieger dann mal in der Luft waren, konnten wir recht schnell an Höhe gewinnen und bis zur Basis aufsteigen. Die Basis von Anfangs gut 2400 stieg später noch leicht an. Die starke Bise erschwerte aber das Ausfliegen bekannter Thermikschläuche schwer. So spülte es zuerst Strom auf etwas unter 1400m runter, später dann kämpfte auch Glanz mit Schürf auf ebenso tiefer Höhe. Beide aber konnten sich nochmals ausgraben und wieder auf die Basis hochdrehen.

Am Abend dann kochte die SGO unter der Leitung von Gabriela und Oli eine super Paella auf dem Platz. So konnte zusammen mit einem Bierchen – gesponsert durch die Kurzlandung eines SGO-Kollegen – der spannende Tag nochmals genüsslich resümiert werden.

Es bleibt schwierig

Am Dienstag dann blieb Glanz am Boden, damit Philipp mit der LS4 mal erste Erfahrungen rund um Zweisimmen sammeln und Schürf mit Strom im Duo das Berner Oberland unsicher machen gehen konnten.

Philipp kam mit der LS4 aber schon bald wieder zurück. Stieg es beim Giferspitz noch gut, sank es dann hinter der Kaiseregg umso stärker, womit er zu seiner ersten eigenen Landung in Zweisimmen ansetzte. Dem Duo erging es ganz ähnlich: mit dem Stockhorn als Ziel sanken auch Schürf und Strom an derselben Stelle wie Philipp zuvor stark ab und konnten keine vernünftige Thermik mehr finden. Beide aber starteten am Nachmittag nochmals zu einem zweiten, deutlich längeren Flug.

Das Abendessen genossen wir im Restaurant Simmenfälle gemeinsam mit Web, Karin und Lean, die ebenfalls ein paar freie Tage in Zweisimmen genossen und uns einen Besuch abstatteten.

Mittwoch

Am Mittwoch entschied Strom sich dafür, den Tag am Boden zu verbringen. Glanz und Schürf packten sich den Duo und überliessen Philipp, der noch nicht auf den Duo eingewiesen ist, erneut die LS4. Der packte die Chance und startete sehr früh, sogar noch vor Thomas Frey. Am Hundsrück ging es auch ganz passabel, aber überall sonst lief noch gar nichts. Ausser Thomas kamen alle, die am Vormittag gestartet waren, innert Stundenfrist wieder runter. Glanz und Schürf starteten kurz nach der Mittagspause und erlebten genussvolle fünf Stunden in den Berner Alpen, während die LS4 mit Philipp auch am Nachmittag nur die Abwinde zentrierte…

Am Abend wurde der Fleischbedarf beim heissen Stein im Restaurant Kreuz-Matten für den Rest der Woche gedeckt. 😉

Die Basis steigt

Am Donnerstag meldet Strom an, dass er den 50km Flug mal erkunden möchte. Er will mit Glanz im Duo vom Tour d’Aï bis zum Stockhorn fliegen, so dass Glanz ihm die Erfahrungen der Vorjahre mitgeben kann – Nein, nicht dessen Landung in Bex 😊. Somit ist auch gleich klar, dass Schürf die LS4 nimmt.

Um ca. 11 Uhr kumulierten die ersten Wolken, womit das Duo-Team seine Aufgabe in Angriff nahm. Am Hundsrügg konnte genügend gestiegen werden, womit die Gastlosen gut erreichbar waren. Von dort konnten wir mit Thermik und Aufwinden schnell zum Vanil Noir fliegen. Dort angekommen, fanden wir weiteres Steigen. Der Sprung zur Gummfluh funktionierte ebenfalls, aber dort fand Strom dann kein Steigen mehr und übergab das Steuer an Glanz. Als wir dann am La Para wieder auf etwas über 3000m waren, durfte Strom den Duo dann noch zum Tour d’Aï bringen. Somit hatten wir unser erstes Streckenziel erreicht. Zwischen Les Diablerets und La-Para flogen wir dann nach erneutem Steigen auf 3300m zum Sanetsch-Pass. Auch dort konnten wir die Höhe erneut kompensieren. Also flogen wir auch gleich rüber ins Wallis… um das Dreieck etwas auszudehnen.

Im Wallis lief es gut, wenngleich es nur ein paar Minuten waren. Den Rawil-Pass nahmen wir zurück ins Berner Oberland. Via Albristhorn, Gsür, Männliflue flogen wir dann auf direktem Wege zum Stockhorn rüber – eine Zeichnung von Wolken zeigte uns dann schon den Weg vom Stockhorn zurück zum Hundsrügg. Als das Dreieck geschlossen war, wollten wir selbstredend nicht schon wieder landen. Also flogen wir noch ein paar andere Berge im Oberland ab… Spannend wurde es, als wir erneut zum Albristhorn kamen, denn da hatten sich ein paar spannende Wolken zum Niesen hin gebildet. Also flogen wir der Krete entlang… am Niesen angekommen – erneut mit über 3000m – entschieden wir uns zur Seequerung, rüber ans Niederhorn. So konnten wir auch gleich den Sprung üben. Über dem Niederhorn bildete sich just ein Wölkchen für uns, welches uns wieder die Höhe ausgleichen liess. Zurück am Niesen sahen wir, dass das Niederhorn-Wölkchen sich wieder aufgelöst hatte…

Schürf flog Ähnliches, aber nicht ganz so ausgedehnt. Anfänglich brauchte er am Hundsrügg etwas länger bis die Höhe für den Weiterflug passte. Dann aber zum Le Rubli und weiter zur Gummfluh, wo er sich auf über 3400m hochschrauben konnte. Den Tour d’Ai im Visier gings zum La Pare, kurz eindrehen, nochmals etwas Höhe machen und weiter bis zum Mont d’Or. Für den letzten Sprung zum Tour d’Ai verliess ihn den Mut, da sich der Tour d’Ai Blau präsentierte. Im Nachhinein war dies sicher ein Fehler, denn die Flughöhe war mit über 3000m mehr als komfortabel.

Vom Col des Mosses gings wieder zurück an den La Pare von dort via Furggespitz, am Mittagshorn vorbei zur Plaine Morte. Über der gesamten Niesenkrete hatte sich zwischenzeitlich eine wunderbare Wolkenstrasse gebildet. Also, nichts wie hin. Vom Albristhorn zum Niesen und wieder zurück und dies praktisch ohne Höhenverlust!

Nach ein paar weiteren Kreisen über dem Simmental endete Schürfs bisher längster Soloflug mit der LS4 nach über 6:30h in Zweisimmen.

Philipp kam nach seinem dazwischen geschalteten Arbeitstag nicht mehr mit dem Auto, sondern flog von Hausen mit einer Robin ein und brachte auch Katia mit. Am Abend fand dann der alljährliche, gemütliche Grillabend statt, an welchem auch unser Cheli als krönender Abschluss immer gern gesehen ist. Danke Tram!

…und gleich nochmals

Auch der Freitag weiss mit einer hohen Basis und guter Thermik zu begeistern. Strom will mit der LS4 nun seinen 50km-Flug machen – so hat er diesen auch Flört entsprechend angemeldet. Schürf und Philipp nehmen den Duo, um auch selbst mal das Berner Oberland ein bisschen ausgedehnter und auf komfortabler Höhe zu erkunden, und Glanz unterstützt die Oltner bei der Flugdienstleitung mit einem professionellen Auftritt am Funk.

Strom schafft den 50iger mit Leichtigkeit. Die Bedingungen sind hierfür einfach nur ideal. Aber auch das Duo-Team schafft es ohne Probleme bis zum Tour d’Aï und via Plaine Morte zum Niesen und erlebt so ebenfalls einen fantastischen Flug. Am Nachmittag landen beide und tauschen nochmals die Plätze. So will auch Philipp mit der LS4 nochmals fliegen gehen. Beim Duo aber gibt Schürf seinen Platz dem jungen Flugschüler Luc von der SG-Olten. Der schlich nämlich seit der Landung um den Duo und erhoffte sich einen Platz. Also nahm ihn Strom mit. Luc schwärmte nach dem Flug nur noch vom Duo. Der sei wie eine Linienmaschine, so ruhig und so fein zu steuern…

Anscheinend wurden Luc und Strom auch noch Zeugen des berüchtigten Gletscherabbruchs an der Plaine Morte, der uns noch weiterhin beschäftigen sollte: Der Abend gestaltete sich nämlich nicht ganz so entspannt. Zuerst musste Tram nach der Begegnung mit einer fiesen Rohrschelle im Duo Anhänger nach Zweisimmen ins Spital, und später wurde auch noch der Genuss der Jahrhundert-Mondfinsternis unterbrochen: Da am Mittag auf der Plaine Morte der Gletschersee Faverges aufgrund des oben genannten Eis-Abbruchs regelrecht auszulaufen begonnen hatte, ergossen sich grosse Wassermassen in Richtung Lenk. Dadurch stieg die Simme sehr stark an und riss auch ganze Bäume mit. Wir mussten sie stets im Auge behalten. Die Anhänger waren nach Ende Flugbetrieb bereits fertig verräumt und abfahrbereit hingestellt worden. Dennoch stellten unsere Kollegen von Olten diese zu später Stunde zum leicht erhöhten Hangar hinüber. Philipp parkte die Robin aus Hausen bei einem abenteuerlichen Mitternachts-Taxi noch um, damit auch diese nicht von der möglicherweise überlaufenden Simme erfasst werden könnte. Deren Pegelstand blieb dann aber glücklicherweise tief genug, sodass am Samstagmorgen beim regnerischen Abschied alle erleichtert und nur mit schönen Erinnerungen den Heimweg antreten konnten.

Nun möchten wir noch einmal Tram für seine wertvollen Ratschläge und seine tatkräftige Unterstützung im Lagerbetrieb danken! Sein Einsatz ist überhaupt nicht selbstverständlich!

Oh, und ja: Zweisimmen, wir kommen wieder! 🙂

Flight in the swiss alps

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I’m (JP Stewart) back in Switzerland and work has kept me busy 6/7 days but I had the incredible opportunity to fly with Daniel last weekend in the Alps for 7.5 hrs and ~400k. It was an amazing experience and I hope to be able to do it again sometime – thank you Daniel and the club members of Segelfluggruppe Obwalden for the hospitality!

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Toni’s 1. Soloflug

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Toni hat heute seinen ersten Soloflug souverän gemeistert. Ganz herzlich Gratulation und viel Erfolg und Freude für den weiteren Verlauf deiner Ausbildung.
Fascht

SGOW RACE TEAM

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Gestern wurde wieder viel geflogen, trotz nicht ganz einfachen Bedingungen.

Verschiedene Wolkenbasishöhen, Abdeckungen u.a.
-Balsa hat einmal mehr den Endanflug auf Buochs trainiert
-Zoom hat fürs EWO eine sichtkontrolle der Stromästen am Glaubenberg gemacht
-Reuti gab Flis eine Streckenflugeinweisung
-Milan hat einmal mehr mit dem Aussenlandebüchlein in der Hand die Hänge vom Entlebuch poliert.

Aber seht selbst:
http://doarama.com/view/2232204

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Lagerbericht San Vittore 2018 vom 14. bis 21. April 2018

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Teilnehmer:

Steinmann Peter (Reuti), Lagerleiter, LS 6, HB-3175
Bitzi Manuel (Web), Lagerneuling, LS 6, HB-3146
Brunner Hans (Tram), Altaktiver, Flugdienstleiter, Wirtschaftsfachmann

Was haben wir doch für ein Glück mit der zweiten Woche! Die erste Woche in San Vittore war komplett verregnet und kaum fliegbar. Aber mit uns kommt die Sonne ins Tessin!

Samstag, 14. März 2018

Auf die Knie!

Auf geht es nach San Vittore! Web und ich fahren gegen halb sieben los, nachdem wir die Flieger schon am letzten Sonntag verladen haben. Im Gotthardgebiet hat es viel Schnee, aber nur wenig Verkehr und wir genehmigen uns einen Café in Airolo. Wir sind gegen halb neun in San Vittore, wo schon fleissig montiert wird. Mit Fabian Schurtenberger und Andy Hoffmann treffe ich zwei alte Segelflugkollegen. Wir helfen uns vom ersten bis zum letzten Tag beim Montieren und Stossen. Tram stösst zu uns und so bringen wir unsere beiden LS6 auch in Position.
Web macht seinen Einführungsflug als Passagier in der Schleppmaschine und schon am ersten Tag fliegen wir anschliessend die Leventina hoch und runter.

Traditionsgemäss speisen wir am ersten Abend im Stazione und legen uns dann erwartungsfroh ins Bett für die kommende Woche. Den Morgen werde ich immer auf den Knien beginnen, denn mein Lavabo-Spiegel ist für Liliputaner.

Sonntag, 15. März 2018

Gemäss Prognose ist heute kein Flugwetter, aber es keimt Hoffnung auf für Montag. Wir machen einen Ausflug ins Swiss-Miniatur. Beim Eintritt muss ich einen kleinen Tiefpunkt überwinden, als mich der Mann an der Kasse fragt: «Sind sie schon Rentner?»
Tja, ich lasse mich nicht irritieren und präge mir die Schweiz von oben ein. Wir photographieren ein paar Wendepunkte und stellen sie in die Whatsapp-Gruppe. Danach wandern Web und ich dem Hang entlang nach Morcote.

Dessert in Morcote.

Tram holt uns ab im Ristorante Grotto des Parco und abends speisen wir im Ristorante Veranda in Cama.

Montag, 16. März 2018

Ein geschenkter Tag! Das Wetter besser als erwartet. Wir können richtig fliegen! Web erkundet das Tessin und auch ich fliege eine erweiterte Tessin-Runde zwischen Santa-Maria-Maggiore und San-Bernardino. So sind wir nun richtig eingeflogen und gerüstet für den morgigen Tag!

Dienstag, 17. März 2017

Wisi wie immer in der Poleposition. (Web)

What a day! Das dachten aber auch alle anderen Piloten. Obwohl wir schon um 08.35 mit dem Montieren beginnen, reicht es nur noch für einen Platz im hinteren Drittel für Web und Ende des hinteren Drittels für mich. Briefing um 10 Uhr: Leider fällt einer der vier Schlepppiloten krankheitshalber aus! So komme ich erst um 13.35 in die Luft.

Aber dann nutzen wir die tollen Verhältnisse. Web macht zuerst einen Ausflug nach Ambri bevor er mir ins Veltin folgt. Wir fliegen flott durchs Tal bis wir Bormio ins Sicht haben und dann ebenso flott wieder zurück.

Auf dem Heimweg (Web)

Die Rückkehr ist dank der hohen Basis kein Problem und dann geht es ab nach Westen in die Gegend von Domodossola. 25km vor dem Aostatal muss ich um 17.15h wenden.

Auch Web wendet um diese Zeit bei Masera und etwas gemächlicher fliegen wir zurück nach San Vittore. Trotzdem gibt es einen schönen Schnitt von 85km/h. Wir könnten noch lange fliegen, aber um 18.30h lassen wir es dann gut sein.

Zum Essen geht es ins Ristorante Centrale in Lumino und es gelingt gerade noch vor der Winterthurer-Gruppe zu bestellen. Scaloppina a Scelta und Risotto sind genauso super wieder das Wetter.

Mittwoch, 18. März 2017

Auf unseren Chauffeur Tram.

Das Wetter ist auch heute wieder wunderbar. Es ist auch wunderbar zum Wandern und so schalte ich einen Ruhetag ein. Mit meiner Frau Vroni und ihrer Freundin Carmen machen wir die Burgenwanderung in Bellinzona.
Web bringen wir am Morgen rechtzeitig in die gewünschte Startposition. Um 09.15 Uhr, also 3/4h vor dem Briefing stehen die ersten 20 Einsitzer schon fixfertig montiert in den zwei Startreihen. Web fliegt dann 300km im Sternflug nach Airolo, dann Richtung Dufourspitze und wieder retour zum San Bernardino.
Abends essen wir gemeinsam mit Vroni und Carmen hoch über Locarno im Grotto Romitaggio in Agarone. Tram chauffiert uns routiniert und gekonnt durch die engen Strassen.

Donnerstag, 19. März 2017

Dufour-Spitze (Reuti)

Auch heute geniessen wir wieder tolles Wetter! Wetterfrosch Felix ist auch recht optimistisch, aber der Start ist dann nicht so einfach. Web muss wie viele andere auch einen Absaufer hinnehmen und ich kann mich mit Glück in Flugplatznähe mit Hangsegeln retten. Aber dann gibt es für uns wieder zwei hübsche Flüge zwischen Airolo, Domodossola und San Bernardino.
Vielen Dank an Tram, er hat für uns die Flugdienstleitung übernommen und abends erneut ein tolles Restaurant ausgesucht:
Ristorante Cairo in Rovererdo mit Entercot pioda, Fil. Struzzo piodaund Scaloppina funghi.

Freitag, 20. März 2017

Mont Blanc. (Web)

Noch besseres Wetter als gestern! Web schwingt sich um zehn nach zwölf in die Luft und entschwindet Richtung Domodossola. Ich folge eine halbe Stunde später und kann ich nicht mehr einholen. Web kennt gar nichts und fliegt nach kurzem Kartenstudim ins Aostatal bis nach Courmayeur. Dort macht er eine Photosession am Fuss des Mont Blanc. Auf seinem Rückweg treffen wir uns bei Aosta und geniessen die tollen Schläuche. Als Neulinge machen wir uns rechtzeitig um halb vier wieder auf den Rückweg.

Das Matterhorn von hinten. (Reuti)

Es wird eine genussvolle Rückkehr mit den schon fast obligaten Abstechern nach Airolo und zum San Bernardino. Erst um 19 Uhr entschliesse ich mich über Lugano nun doch den Heimflug nach San Vittore unter die Flügel zu nehmen.
Ich wollte auch mal als Letzter landen!

Bei einbrechender Dunkelheit geniessen wir ein letztes Bier auf dem Flugplatz mit unseren «Parkplatz-Kollegen» Fabian und Andy.

Abends essen wir zusammen mit der Bielern im Grotto Zentralli in Roveredo. Nach einmal gehen wir unsere Flüge durch und begiessen dass Lager mit einem guten Roten.

Das letzte Bier mit unseren Standplatzkollegen. Web, Fabian, Daniel, Reuti und Tram.

 Samstag, 21. April 2017

Alles geht einmal zu Ende. Sehnsüchtig werden wir in Kägiswil erwartet. Die beiden LS6 werden kurz gewaschen und dann den wartenden Piloten übergeben. Glücklich und zufrieden machen Tram, Web und ich uns nach einem Handschlag auf den Heimweg.

PS: Am Sonntag ist schon wieder so ein Hammertag! Aber man soll ja nichts übertreiben.

 

Statistik

Noch etwas Statistik am Schluss. Wir sind nur am Sonntag und bei der Heimreise am Samstag nicht geflogen und ich habe am Mittwoch einen Ruhetag eingeschaltet. Alte Männern tut das einfach gut.

Wer Flugzeug Zeit Km
Web HB-3146 31:21 1883
Reuti HB-3175 29:21 1729
Total   60:42 3612

 

Im Aostatal. (Reuti)

 

 

 

 

 

6000m über dem Melchtal

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Schon seit Längerem habe ich mir immer wieder ausgemalt, wie es wohl sein könnte, im oder mit dem Föhn zu fliegen. Ist der Flug anfangs wirklich so turbulent wie alle immer berichten, um dann von einem Moment auf den Nächsten, in einen seelenruhigen Steigflug überzugehen, der einem tausende Meter hochträgt. Am heutigen Flugtag hatte ich endlich einmal die Gelegenheit, diese doch für mich eher unbekannte Fluglage, einmal Live mit einem erfahrenen Piloten zu erleben. Guido und ich planten gemeinsam einen Föhnflug im Duo Discus zu unternehmen. Read More

Föhnflug im A9

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Montag Nachmittag im Büro, nicht gerade viel zu tun. Mal die Wettervorhersagen von den nächsten Tagen ansehen schadet nie. Am Mittwoch ist immer noch Föhn, ja dann schreib ich doch mal Zoom ob er Lust hat mit mir Föhnfliegen.

Promt geht es keine 10 Minuten kommt die Antwort: Why not! Super Sascha hat sich auch schon als Schlepppilot eingetragen. Read More

Verfolge die SGOW live auf dem Flugplatz Live Webcam